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Erste Fundsachenversteigerung im Bürgersaal

„Drei, zwei, eins ... meins" - Auktionen und Versteigerungen kennen viele inzwischen nur noch aus dem Internet. Wie spannend eine Auktion unter realen Bedingungen sein kann, können wir alle am 10. Juni erleben. Dann wird die Stadt Menden zum ersten Mal Fundsachen aus dem Fundbüro versteigern, die bis dahin nicht abgeholt wurden. Denn der Keller unter dem Rathaus ist voll davon: 59 Fahrräder, Rücksäcke, Taschen, Jacken, ein Kinderrollstuhl, ein Rollator, Kinderwagen und -buggys, 13 Spanngurte, ein Laptop, Rasierapparat, Gasmessgerät, eine analoge Spiegelreflexkamera ...

Insgesamt kommen im Bürgersaal in der Zeit von 10 bis 13 Uhr 115 Fundsachen unter den Hammer. Für alle Artikel gibt es einen Mindestpreis, den Zuschlag erhält der Höchstbietende. Wer mitbieten möchte, kann sich ab 9:30 Uhr am Auktionstag eine Bieternummer geben lassen und die „Waren" vor Ort besichtigen. Vor allem wer ein neues gebrauchtes Fahrrad sucht, könnte an diesem Tag ein gutes Geschäft machen: die Preise für Fahrräder beginnen ab 30 Euro, Kinderfahrräder sogar bereits ab 10 Euro. Bezahlt wird direkt nach der Auktion bar oder aber mit der EC-Karte. Eine Garantie für die Funktions- und Verkehrstüchtigkeit der ersteigerten Gegenstände kann jedoch nicht gegeben werden.

Diese erste Fundsachenversteigerung soll aber nur der Anfang sein. Geplant ist, dass in Zukunft regelmäßig Fundsachen versteigert werden. „Wir sind froh, wenn der Keller leer wird", so Marion Klein, Leiterin des Bürgerbüros.

Einen „Bonus" gibt es außerdem: Für eine Wiederholung der „Dreikönigsauktion" wurden Anfang des Jahres im Mendener Bürgerbüro ungewollte Weihnachtsgeschenke gesammelt. Leider nicht genug für einen eigenen Auktionstermin. Deshalb kommen diese „Geschenke" jetzt ebenfalls unter den Hammer. Der Erlös dieser "kleinen Dreikönigsauktion" geht komplett an die Aktion „Mendener in Not".