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Ort des Erinnerns

Wiedereinweihung am 11.10.2017
Ort des Erinnerns

Der "Ort des Erinnerns" soll künftig wieder an den Ort erinnern, an dem am 9. November 1938 bei der Reichpogromnacht die einstige Synagoge brannte. Entsprechend der Bedeutung dieses Ortes wird es am 11. Oktober 2017 ab 19 Uhr eine Feier zur Wiedereinweihung des „Ortes des Erinnerns“ in der Hochstraße geben. Hierzu lädt die Stadt Menden herzlich ein.

Geplant ist, nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Wächter sowie Worten und Gebeten von Pastor Jürgen Senkbeil und Pfarrerin Dorothea Goudefroy gemeinsam mit Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck durch die Fußgängerzone zu gehen: vorbei an den ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Nach dem kurzen Rundgang findet an dem „Ort des Erinnerns“ die Wiedereinweihungsfeier mit dem öffentlichen Verlesen der Namen der deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihren Abschluss.

Duo Tangoyim

Anlässlich der Wiedereinweihung interpretiert das Duo Tangoyim traditionelle Klezmermusik, Lieder aus Bulgarien und jiddische Lieder. Stefanie Hölzle (mit Geige, Klarinette, Bratsche und Gesang) und Daniel Marsch (mit Akkordeon und Gesang) begeben sich mit ihren Liedern auf eine Zeitreise und runden diese mit wehmütigen Melodien und Tänzen voller Ausdruck der Hoffnung ab.