Sprachförderung in Menden

Ein Sprachförderprojekt: Die Mondmaus lässt sich von Kita-Kindern Menden und die Welt erklären!

In den Mendener Kindertageseinrichtungen ist Sprachförderung seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Die pädagogischen Fachkräfte versprachlichen fortwährend den Kindergarten-Alltag und fördern z.B. mit Bilderbüchern, Fingerspielen, Gesprächsrunden und Liedern die Sprechfreude der Kinder.


Sprache ist der wichtigste Schlüssel für zukünftige Bildungserfolge. Um später dem Unterricht in der Schule gut folgen zu können, ist es wichtig, dass alle Kinder bei Schuleintritt die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Deshalb hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland ein Verfahren zur Feststellung der Sprachfähigkeit von allen vierjährigen Kindern (den sogenannten "Delfin 4 Test") verbindlich eingeführt und gesetzlich verankert.


Der "Delfin 4-Test" wird mit allen Kindern zwei Jahre vor der Einschulung durchgeführt. Vertrautes pädagogisches Fachpersonal überprüft in den Kindertageseinrichtungen auf spielerische Art die Sprachfähigkeit der Kinder. Wird bei dem Test ein Förderbedarf festgestellt, dann werden die Kinder bis zum Schuleintritt, also für zwei Jahre, in ihrer sprachlichen Entwicklung zusätzlich gefördert. Die Förderung erfolgt zweimal wöchtlich in Kleingruppen durch gezielt geschulte Sprachförderkräfte.

Die Stadt Menden bietet zusätzlich die Möglichkeit zur Teilnahme von Dreijährigen an den Sprachfördermaßnahmen. Dieses Angebot ist freiwillig und richtet sich an Kinder, bei denen bereits zu Beginn des Kindergartenbesuchs ein Sprachförderbedarf festgestellt wird.

Bitte beachten Sie, dass die Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen keine Sprachtherapie oder Logopädie ersetzen kann.