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"Fifty-Fifty" / "Watt sparen!" - Stadt belohnt energiesparendes Verhalten

Energiesparmodelle an Schulen und Kindertagesstätten sollen sich auszahlen

Licht an, obwohl die Sonne durchs Fenster scheint, Heizung an und Fenster auf... Energiesparen will gelernt sein. Oder besser gesagt: Energiesparen kann beigebracht werden. Und das machen die Schulen und Kindertagesstätten in Menden auch seit jeher gewissenhaft. Jetzt sollen diese Energiesparmühen auch belohnt werden.

Denn genau darauf zielt das Projekt "Fifty-Fifty", das über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (kurz BMUB) gefördert wird. Die Stadt Menden hat die-ses Klimaschutzprojekt mit dem Titel "Energiesparmodelle in Kindertagesstätten und Schulen" oder kurz „Fifty-Fifty-Projekt" für Mendener Einrichtungen beantragt und auch bewilligt bekom-men. Das Projekt hat eine pädagogische Ausrichtung in Richtung Nutzerverhalten der städti-schen Einrichtungen: Energieverbrauch senken in den Bereichen Heizen, Lüften, Beleuchtung und Wasser. Heißt übersetzt: Wenn in den städtischen Schulen und Kindertagesstätten Energie-kosten eingespart werden, wird das von der Stadt belohnt. Denn wir machen „Halbe-Halbe" - also Fifty-Fifty mit den Einrichtungen. Die Hälfte des eingesparten Geldes kommt der jeweiligen Einrichtung zu Gute.

Damit soll jetzt, gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen, den Lehrerinnen und Lehrern, den Kindergartenkindern und Schülern begonnen werden. Nach politischen Beschluss wurde der Auftrag zur Umsetzung des Projekts an die Stadtwerke Menden GmbH in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum "Arche Noah" erteilt. Das bedeutet, dass ab dieser Woche Henning Hülswitt von den Stadtwerken Menden und Ulrich Hering von der Arche gemeinsam mit einem Vertreter der Stadtverwaltung mit den Schulen und Kitas Termine vereinbaren werden. Dabei sollen das Programm vorgestellt und mögliche Fragen beantwortet werden. Denn: ohne die Unterstützung der Einrichtungen funktioniert das Programm nicht.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit