Kontakt

02373 903-1548
02373 903-101548

02373 903-1608

Lärmaktionsplanung in Menden

Lärmprobleme an Hauptverkehrsstraßen sollen gemindert werden

Die vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die Gemeinden durchgeführte Lärmkartierung hat für das Mendener Stadtgebiet Lärmprobleme im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) bei maximal 372 Betroffenen ermittelt. Somit ergibt sich auch für Menden das Erfordernis einen Lärmaktionsplan aufzustellen.

Nach § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) haben die Gemeinden - somit auch die Stadt Menden - Lärmaktionspläne aufzustellen, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden. Grundlage bilden die im Rahmen der 2. Stufe erstellten Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen (Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen) mit einem Verkehrsaufkommen von über 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr. Der Schienen- und Flugverkehr spielen für Menden keine Rolle.

Da im Rahmen der Lärmaktionsplanung ausschließlich Straßen betrachtet werden, für die Straßen.NRW als Baulastträger zuständig ist, ist für die Analyse der Lärmsituation und die Planung möglicher Maßnahmen eine Abstimmung zwischen Gemeinde und Straßenbaulastträger erforderlich. Auf den weiteren Seiten finden Sie einige Hintergrundinformationen / Erläuterungen zu den rechtlichen Grundlagen, der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung sowie über mögliche Lärmminderungsmaßnahmen.

Die Darstellung und Analyse der Lärmsituation in Menden sowie das hierzu vorgeschlagene Maßnahmenkonzept zur Lärmminderung finden Sie auf folgenden Seiten:

Den Entwurf des Lärmaktionsplans können Sie hier herunterladen:

Öffentlichkeitsbeteiligung


Die Mendener Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten an der Ausarbeitung der Lärmaktionspläne aktiv mitzuwirken.
Daher werden v.a. Betroffene gebeten Vorschläge einzubringen, um die Lärmsituation zu verbessern. Ihre Stellungnahmen bzw. die Ergebnisse der Mitwirkung sind bei der abschließenden Erstellung des Aktionsplans Bestandteil des Abwägungsprozesses.

Wir bitten Sie daher um engagierte Beteiligung bis zum 21. April 2017!