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Lärmaktionsplanung in Menden

Lärmprobleme an Hauptverkehrsstraßen sollen gemindert werden

Die vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die Gemeinden durchgeführte Lärmkartierung hat für das Mendener Stadtgebiet Lärmprobleme im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) bei maximal 372 Betroffenen ermittelt. Somit ergibt sich auch für Menden das Erfordernis einen Lärmaktionsplan aufzustellen.

Nach § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) haben die Gemeinden - somit auch die Stadt Menden - Lärmaktionspläne aufzustellen, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden. Grundlage bilden die im Rahmen der 2. Stufe erstellten Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen (Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen) mit einem Verkehrsaufkommen von über 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr. Der Schienen- und Flugverkehr spielen für Menden keine Rolle.

Da im Rahmen der Lärmaktionsplanung ausschließlich Straßen betrachtet werden, für die Straßen.NRW als Baulastträger zuständig ist, ist für die Analyse der Lärmsituation und die Planung möglicher Maßnahmen eine Abstimmung zwischen Gemeinde und Straßenbaulastträger erforderlich. Auf den weiteren Seiten finden Sie einige Hintergrundinformationen / Erläuterungen zu den rechtlichen Grundlagen, der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung sowie über mögliche Lärmminderungsmaßnahmen.

Die Darstellung und Analyse der Lärmsituation in Menden sowie das hierzu vorgeschlagene Maßnahmenkonzept zur Lärmminderung finden Sie auf folgenden Seiten:

Den Lärmaktionsplan können Sie hier herunterladen:

Öffentlichkeitsbeteiligung


Von Mitte März bis zum 21. April 2017 konnten sich die Mendener Bürgerinnen und Bürger über die Informationsseiten im Internet sowie bei der Verwaltung über die Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung informieren und hierzu Anregungen und Bedenken vortragen. In diesem Zeitraum gingen bei der Verwaltung vier Meldungen über problematische Lärmsituationen und damit verbundene Vorschläge zu deren Verbesserung ein, welche zum Teil in die Endfassung des Lärmaktionsplans aufgenommen wurden.

Auch der Straßenbaulastträger Straßen.NRW hat eine diesbezügliche Stellungnahme abgegeben.