Baugenehmigungen

Öffnungszeiten:

Die Mitarbeiter der Bauordnung sind regelmäßig im Außendienst tätig, damit sie den Sachbearbeiter bei Ihrem Besuch im Rathaus antreffen, sollten sie im Vorfeld telefonisch einen Termin vereinbaren!

 

Informationen zum Baugenehmigungsverfahren:

Die Errichtung, die Änderung, die Nutzungsänderung und der Abbruch baulicher Anlagen bedürfen, soweit nichts anderes bestimmt ist, der Baugenehmigung.
Die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) unterscheidet hier:

Bitte reichen Sie Ihren erforderlichen Bauantrag schriftlich

mit allen für seine Bearbeitung und Beurteilung erforderlichen Unterlagen (Bauvorlagen) bei der Bauaufsichtsbehörde der Stadt Menden (Sauerland) ein.

Der Bauantrag muss von Ihnen und der Entwurfsverfasserin oder dem Entwurfsverfasser, welche oder welcher bauvorlageberechtigt sein muss, durch Unterschrift anerkannt sein.

Von der Bauvorlageberechtigung ausgenommen sind

  • Bauvorlagen für bauliche Anlagen, die nicht Gebäude sind,
  • Bauvorlagen für Garagen und überdachte Stellplätze bis zu 100 qm Nutzfläche,
  • überdachte Fahrradabstellplätze,
  • Behelfsbauten und untergeordnete Gebäude.

Sofern die für einen Bauantrag notwendigen Bauvorlagen nicht von einer bauvorlageberechtigten Person unterschrieben sein müssen, sind die hier einzusehenden Unterlagen vorzulegen.

Bauvorlageberechtigt ist,

wer die Berufsbezeichnung Architektin oder Architekt führen darf, aber darüber hinaus auch weitere Personen, die z. B. aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit die Vorlageberechtigung erworben haben.

Bitte erfragen Sie rechtzeitig vor der Auftragsvergabe, ob Ihr Auftragnehmer vorlageberechtigt ist.

Nach Vorlage Ihres Bauantrages bei der Stadt Menden (Sauerland) wird Ihr Bauantrag in der Abteilung Planung und Bauordnung registriert (Anlegung von Stammdaten). Sie erhalten selbstverständlich eine Eingangsbestätigung (Ausnahme: Anträge im freigestellten Verfahren).
Danach durchläuft Ihr Antrag je nach Erfordernis weitere Organisationseinheiten der Verwaltung (Vermessung, Tiefbau, Planung, ...).

Soweit die Beteiligung anderer Ämter und Behörden, wie z. B. des staatlichen Umweltamtes, der unteren Landschaftsbehörde, der unteren Wasserbehörde etc. erforderlich ist, erfolgt dies nach Beteiligung der hausinternen Organisationseinheiten. Wenn aufgrund mehrerer notwendiger Beteiligungen weitere Antragsausfertigungen benötigt werden, wird das Bauaufsichtsamt Sie oder Ihre Beauftragten unverzüglich benachrichtigen.
Die Vorlage weiterer Antragsausfertigungen dient dann der Beschleunigung des Verfahrens. Ist der Umlauf durch die o. gen. Organisationseinheiten abgeschlossen und liegen alle notwendigen Stellungnahmen vor, erfolgt die abschließende Prüfung durch das Bauaufsichtsamt.

Sie erhalten die Baugenehmigung, es sei denn Ihr Vorhaben widerspricht den öffentlich-rechtlichen Vorschriften.

Die Baugenehmigung wird in der Regel Auflagen und Hinweise - in manchen Fällen auch Bedingungen - enthalten. Bei Bedingungen wird die Baugenehmigung erst rechtswirksam, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Mit Auflagen und Hinweisen wird Ihnen z. B. genannt, welche Unterlagen noch vor Baubeginn und auch danach vorzulegen sind. Auch wird z. B. der für Ihr Gebäude zuständige Bezirksschornsteinfeger benannt. Bitte teilen Sie den Baubeginn daher spätestens eine Woche vorher der Bauaufsichtsbehörde mit!

Hinweis: Ist ein Bauantrag eingereicht, so kann für den Beginn der Bauarbeiten für die Baugrube und für einzelne Bauteile oder Bauabschnitte auch vorab eine Teilbaugenehmigung beantragt werden. Die Erteilung einer solchen Genehmigung kann jedoch nur erfolgen, wenn abzusehen ist, dass die vorab genehmigten Bauteile keiner Änderung bedürfen. Die Geltungsdauer einer Baugenehmigung oder einer Teilbaugenehmigung erlischt, wenn mit der Ausführung des Bauvorhabens nicht innerhalb von drei Jahren nach Erteilung der Genehmigung begonnen wird oder die Bauausführung ein Jahr unterbrochen wird.

Die Baugenehmigung kann auf formlosen Antrag verlängert werden.

Die Genehmigungsfreiheit entbindet nicht davon, die öffentlich rechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei Unklarheiten ist es ratsam, Kontakt mit den jeweiligen Ansprechpartner/-innen in der Bauaufsicht aufzunehmen.