Städtebauförderantrag - Stärkung der Innenstadtachsen

Die Stadt Menden als Antragsteller

Rund 56.000 Bürgerinnen und Bürger leben derzeit in Menden. Damit ist die Stadt eine mittlere kreisangehörige Stadt, die zur Ballungsrandzone des Ruhrgebiets gehört. Weiterhin hat Menden die Funktion eines Mittelzentrums inne, sodass die Belange des täglichen Bedarfs ebenso in der Stadt erledigt werden können, wie auch die Dinge des sogenannten periodischen Bedarfs. Dazu gehören Krankenhäuser und Fachärzte, Rechtsanwälte und Notare sowie weiterführende Einrichtungen für Bildung und kulturelle Belange. Typisch für ein Mittelzentrum ist auch eine Auswahl an verschiedenen Geschäften für Kleidung, Schuhe, Schmuck, Sportartikel und andere Waren, die man in einer Innenstadt erwartet. In Menden sind diese Einrichtungen und Geschäfte in der Innenstadt bzw. in unmittelbarer Umgebung zu finden, so dass die Innenstadt Mendens als wichtigstes Zentrum der Stadt definiert werden kann.

Um wichtige Bereiche einer Stadt zu stärken, stellen Bund und Länder Fördermittel zur Verfügung, die von einer Kommune auf Grundlage eines Entwicklungskonzepts beantragt werden können. Die Stadt Menden hat in den zurückliegenden Jahren nicht auf Städtebaufördermittel zurückgegriffen, da bislang die konzeptionellen Grundlagen für eine zielgerichtete Entwicklung der Innenstadt fehlten. Dennoch konnte durch Mittel des Konjunkturpaketes II die Umgestaltung des Marktplatzes vor dem alten Rathaus durchgeführt werden, so dass eine erste Maßnahme aus der Innenstadt-Konzeption bereits umgesetzt wurde. Ferner planen mehrere Investoren derzeit intensiv Neubauten mit Einzelhandelsnutzungen in der Innenstadt. Hierdurch wird deutlich, dass derartige Maßnahmen einen deutlichen Impuls in der Innenstadt geben und der Wunsch nach einer nachhaltigen Veränderung auch in der Bevölkerung spürbar ist.

Um den Innenstadtbereich der Stadt zu stärken, wurde das Projekt „Stärkung der Innenstadtachsen“ entwickelt, um den wichtigen Bereich im Herzen der Stadt für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher nachhaltig zu stärken.