Menden blüht auf! Umgestaltung der Fußgängerzone

Die Hochstraße ist fast fertig! Eröffnung beim "Mendener Herbst"

Einladung

Der erste Teil der aktuell laufenden Umbauarbeiten im Herzen von Menden ist so gut wie fertig. Die Arbeiten in der Hochstraße sind nahezu abgeschlossen und zeigen schon jetzt, wie auch Kirchstraße und Hauptstraße bald erstrahlen.

Dieser erste Meilenstein in der Umbauphase soll entsprechend gewürdigt und gefeiert werden. Im Rahmen des Mendener Herbstes wird die Hochstraße am Samstag, 14. Oktober 2017, um 11.00 Uhr feierlich mit kurzen Reden der Stadtverwaltung und des ausführenden Landschaftsarchitekten eröffnet. Nachdem das Band durchtrennt ist, wird die Hochstraße wieder offiziell an die Anlieger übergeben und bei einem gemeinsamen Spaziergang eingeweiht. Im Stil eines „Quartiersfests“ feiern die Geschäfte und Dienstleister der Hochstraße am Samstag und Sonntag des Mendener Herbstes gemeinsam das Ende dieses Bauabschnittes.

Wiedereinweihung des "Ortes des Erinnerns"

Der "Ort des Erinnerns" in der Hochstraße

Im Zuge der Umbauarbeiten wurde auch der „Ort des Erinnerns“ versetzt. Dort, wo einst die Synagoge stand, erinnert das Mahnmal heute an die deportierten, vertriebenen und ermordeten Juden aus Menden zur Zeit des Nationalsozialismus.
An dieser neuen Stelle möchten wir gemeinsam mit Ihnen bereits am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 19 Uhr im feierlichen Rahmen den „Ort des Erinnerns“ wieder einweihen.  Geplant ist, nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Wächter sowie Worten und Gebeten von Pastor Jürgen Senkbeil und Pfarrerin Dorothea Goudefroy gemeinsam mit Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck durch die Fußgängerzone zu gehen: vorbei an den ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Zu beiden Veranstaltungen laden wir Sie ganz herzlich ein und freuen uns, wenn Sie kommen!

Hauptstraße

Beginnend mit den notwendigen Leitungsarbeiten bekommt auch die Hauptstraße ab Sommer 2017 ein neues, klares Aussehen. In der Straßenmitte entsteht ein breiter Pflasterstreifen, rechts und links wird es kleinteilige Seitenstreifen geben. Und: Die Hauptstraße wird künftig noch bunter und lebendiger. Dafür sorgen viele neue Bäume, zusätzlich zu denen, die es bereits gibt. Vor allem die Zierkirsche, die die Innenstadt regelmäßig zur Blütezeit in ein Meer aus rosa Blütenblättern verwandelt, wird das Bild prägen und ganzjährig für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Denn der farbenfrohe Clou der Innenstadt wird in den rosafarbenen Farbtupfern im Pflaster an den Übergängen zur Hoch- und Kirchstraße und den Kinderspielbereichen bestehen. So bleiben uns die liebgewonnen Blütenblätter das ganze Jahr erhalten. Mindestens genau so beliebt wie die Zierkirschen ist unsere „Emma". Die Holzeisenbahn ist nicht mehr wegzudenken und bekommt, wie viele andere neue Spielgeräte, einen schönen neuen Platz. Ab Herbst 2019 lädt die Fußgängerzone nicht nur zum Flanieren und Bummeln, sondern bietet auch mit ihren zahlreichen neuen Bänken und Sitzmöglichkeiten beste Gelegenheit zum Ausruhen, Genießen und Wohlfühlen.

So soll die Hauptstraße aussehen. Foto: B.S.L. Landschaftsarchitekten

Kirchstraße

Ebenfalls im Frühjahr 2017 beginnen die Arbeiten in der Kirchstraße. Hier werden die Hausanschlüsse erneuert, neue Leitungen und Kabel verlegt. Nach der Pfingstkirmes geht es so richtig los: zunächst wird ein neuer Kanal verlegt, dann folgen die Pflasterarbeiten. Das Besondere in der Kirchstraße: an den Rückseiten der Hauptstraßen-Häuser gibt es dann „Natur pur" - Grünflächen und Bereiche mit kleinteiligem Pflaster geben der Innenstadt neben dem hellen Pflaster einen natürlichen Charakter. Ende 2017 wird die Kirchstraße fertig sein. Achten Sie bei Ihrem Einkaufsbummel doch mal auf das Wahrzeichen unserer Stadt, die St. Vincenz-Kirche: sie kommt nach dem Umbau noch deutlicher zur Geltung!

So soll die Kirchstraße aussehen. Foto: B.S.L. Landschaftsarchitekten

Hochstraße

In der Hochstraße startet die gesamte Baumaßnahme der Fußgängerzone. Doch bevor die Bauarbeiten so richtig losgehen können, wird noch der „Ort des Erinnerns" abgebaut, der später in Höhe der Hochstraße 10 neu aufgestellt wird: genau dort stand damals die Synagoge.
Mitte Februar 2017 wird hier der erste Spatenstich gesetzt. Aus Richtung Bahnhofstraße wird dann ein neuer Kanal mitten in der Straße verlegt. Zeitgleich bekommen die Häuser neue Hausanschlüsse und es werden neue Telefon- und Beleuchtungskabel verlegt. Sichtbar wird die Veränderung dann schließlich durch das ansprechende, neue Pflaster sowie die attraktive Begrünung und die Bank neben dem Mahnmal, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Im Herbst 2017 können Sie bereits durch die fertiggestellte Hochstraße schlendern.

Die Umgestaltung der Fußgängerzone ist Teil der Gesamtbaumaßnahme "Stärkung der Innenstadtachsen". Alle 10 Teile finden Sie hier.