Eine in Bosnien lebende Frau in einem Stadtteil Sarajevos, der während des Jugoslawien-Krieges heiß umkämpft war, verschweigt ihrer zwölfjährigen Tochter, dass sie das Kind einer Vergewaltigung durch feindliche Soldaten ist. Erst im Vorfeld einer geplanten Klassenfahrt und unter dem Druck der Geldbeschaffung bricht die Wahrheit aus ihr heraus. Der einfühlsam inszenierte, brillant gespielte Film beschwört die Kraft der Liebe, durch die Hass und Gewalt überwunden werden können und eine Versöhnung zwischen Feinden von einst möglich erscheint. Dabei rückt er den steinigen Weg der Wahrheitsfindung in den Mittelpunkt, durch die das Prinzip Hoffnung erst eine Chance erhält.
Für ein Gespräch nach diesem vielfach ausgezeichneten Film (Film des Monats 2006, Berlinale 2006: Goldener Bär usw.) steht Margret Spindeler zur Verfügung, die 1993 Bosnien bereist hat und heute bei medica mondiale arbeitet und für die Einwerbung öffentlicher Fördergelder zuständig ist.
Buch und Regie: Jasmila Zbanic |
|
Bodelschwinghhaus
Details anzeigen |
Stadt Menden (Sauerland), Gleichstellungsstelle Details anzeigen |