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Aktuelles zum Zukunftslabor Einzelhandel

"Ärzte Menden", "Menden Wetter", "Menden Öffnungszeiten Rathaus" oder "Menden à la Carte" sind beliebte Suchanfragen im Internet. Doch einzelhandelsbezogene Produktsuchen werden eher weniger getätigt. Da stellt sich die Frage: Wie kann der Einzelhandel digital auf sich aufmerksam machen und vor allem wo? Wo spielt sich also das digitale Leben in Menden ab? Was sind die Informationen, die die Leute im Zusammenhang mit Menden und bezogen auf alltägliche Lebenssituationen suchen? Welche inhaltlichen Strecken vor Ort werden abgelaufen, an denen der clevere Einzelhändler digitale Kundenstopper in Form von Werbung aufstellen kann?

Lesen Sie selbst - die Studie "Digitale Fußgängerzone Stadt Menden" des Forschungsinstituts für Regional- und Wissensmanagement gGmbH gibt im Rahmen des Einzelhandelslabors interessante Anreize.

Start der Workshops - Jetzt schnell anmelden!

Das Einzelhandelslabor geht in die zweite Runde. Mit zwei Exkursionen und acht unterschiedlichen Workshops zum Thema Digitalisierung wird die Praxisphase des Projekts "Zukunftslabor Einzelhandel" eingeläutet. Bereits im März startet die Workshop-Phase mit einer Exkursion nach Düsseldorf, bevor den interessierten Einzelhändlern in den unterschiedlichen Praxisworkshops die Vorzüge der Digitalisierung sowie eine Vielzahl verkaufsfördernder Instrumente und Ideen näher gebracht werden.

Am Dienstag, 17. Oktober 2017 macht das Einzelhandelslabor dann auch wieder einen Zwischenstopp in Menden. Mit dem Workshop "Suchmaschinen Werbung mit Google AdWords" bringt die FH Südwestfalen im MTGZ allen interessierten Händlern diese interessante Werbemöglichkeit näher.

Eine Übersicht über die verschiedenen Veranstaltungen in Südwestfalen finden Sie untenstehend:

  • POS-Technologien kennenlernen und erleben - 09.03.2017, Düsseldorf
  • Lokale Shoppingplattformen - 20.03.2017, Lippstadt
  • Multi-, Cross- & Omni-Channel-Retailing - 05.04.2017, Werdohl
  • Websiteerstellung und Pflege mit WordPress - 27.04.2017, Meinerzhagen
  • Einführung in die Suchmaschinenoptimierung - 05.05.2017, Soest
  • Innovative Einzelhandelskonzepte - 11.05.2017, Köln
  • Marketing-Automation - 12.09.2017, Werl
  • Suchmaschinen Werbung mit Google AdWords - 17.10.2017, Menden
  • POS-Technologien/Applikationen kennenlernen und erleben 2.0, - Okt./Nov. 2017, Iserlohn
  • Social Media (Content/Storytelling/Kundenbindung) - 15.11.2017, Attendorn

Jeder Händler kann frei aus den 10 Themen wählen und sich die für ihn interessanten Veranstaltungen aussuchen. So sind Sie als Mendener Händler nicht nur auf den Workshop in Menden begrenzt, sondern können sich auch für die anderen aufgeführten Workshops entscheiden. Doch es heißt schnell zu sein - die Plätze in den Workshops und Exkursionen sind begrenzt und die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang berücksichtigt.

Sichern Sie sich also schnell Ihren Platz bei den zehn Veranstaltungen über die Homepage des Einzelhandelslabors (www.einzelhandelslabor.de/termine).

Ab sofort sind alle Veranstaltungen buchbar. Eine Anmeldung ist ausschließlich über die Homepage möglich. Die Handelskammern weisen darauf hin, dass die Workshops kostenfrei sind und die Anreise, auch zu den Exkursionen, selber organisiert werden muss.


Ergebnispräsentation am 07.11.16

Logo Einzelhandelslabor

Das Zeitalter der Digitalisierung als Chance für den Einzelhandel zu verstehen, ist die Zielsetzung des Einzelhandelslabors Südwestfalen, das in den vergangenen Monaten sowohl Händler als auch Kunden in Menden zum Stand und zur Akzeptanz neuer Technologien befragt hat.

Teilnehmer (Foto: SIHK)
Teilnehmer der Ergebnispräsentation (Foto: SIHK)

21 Mendener Einzelhändler nahmen am Montagabend, 07.11.2016 an der Präsentation der ersten Ergebnisse des Einzelhandelslabors in der Rathaus-Kantine teil. Die WSG Menden präsentierte zusammen mit der Uni Siegen, der FH Südwestfalen und der BiTS Iserlohn sowie den IHK Hagen und Arnsberg die ersten Erkenntnisse aus den Recherchen.

Menden wurde dabei seinem Status als eine von neun Modellstädten in Südwestfalen gerecht. Alle Referenten bedankten sich bei der WSG Menden für den unermüdlichen und zeitintensiven Einsatz im Projekt, dem es zu verdanken sei, dass sich in Menden deutlich mehr Einzelhändler an der Händler- und Kundenbefragung beteiligt haben als in anderen Modellstädten.

Nicht zuletzt deshalb entschied sich auch das Institut für Regional- und Wissensmanagement, private Hochschule BiTS in Iserlohn, für Menden als Test-Standort bei der Online-Recherche. Professor Dr. Peter Vieregge untersuchte in den vergangenen Wochen die Sichtbarkeit der Mendener Händler im Internet. Rund 4.000 Sucheingaben sind pro Tag im Zusammenhang mit Menden in Google zu verzeichnen.

Er erklärte, dass einige Daten auf das Phänomen "Heimatblindheit" der Kunden hinweisen - es gibt einerseits die Stammkunden eines Geschäftes, die das Geschäft und seine Produkte kennen. Andererseits gibt es aber Neukunden, die weder vom Geschäft noch von den verfügbaren Produkten vor Ort ahnen. "Wenn ich meine zu wissen, dass es bestimmte Produkte für mich vor Ort nicht gibt, suche ich gar nicht erst danach, auch nicht im Internet.", so Vieregge.

Workshop (Foto: SIHK)
Workshop (Foto: SIHK)

Die Uni Siegen führte in den letzten Monaten zahlreiche Interviews mit Händlern und Kunden in den Testgeschäften der neun Modellkommunen. Bereits 40 Rückmeldungen konnte die Uni Siegen von Mendener Kunden verzeichnen. Theresia Mennekes, Uni Siegen, stellte in ihren Vortrag heraus, dass die Bandbreite an Technologien sowie deren Nutzen häufig nicht bekannt, aber auch nicht jede Technologie für jede Branche und jeden Händler geeignet sind. Eine Wahl mit Augenmaß und Blick auf die Zielgruppe ist entscheidend. Mennekes zeigte an zahlreichen Beispielen, wie wichtig es ist, die Kunden mit den neuen Technologien vertraut zu machen. Dass sowohl die Mendener Händlerschaft als auch Kundschaft digitalen Möglichkeiten grundsätzlich nicht abgeneigt, aber dennoch zurückhaltend gegenübersteht, zeigen auch die ersten Umfragewerte der aktuell noch laufenden Kundenbefragung. Mobile Apps, virtuelle Einkaufsbegleiter, Social Media Kanäle und auch QR-Codes sind digitale Technologien, die durchaus durch die Mendener genutzt werden.

Lars Bollweg von der FH Südwestfalen betreute die groß angelegte Händlerbefragung zwischen Mai und Juli dieses Jahres. Insgesamt nahmen 243 Händler aus 26 Städten in Südwestfalen an der Befragung teil, davon 34 aus Menden. Damit verzeichnet Menden, gemessen an der Größe der Stadt, mit rund 14% die beste Beteiligungsquote im Projekt. Allein auf den Standort Menden bezogen, haben somit mehr als 50% der befragten Händler an der Umfrage teilgenommen. Die hohe Beteiligung ist ein Indiz dafür, dass die Mendener Händler ein großes Interesse daran haben, den von der WSG Menden aufgezeigten Weg der Digitalisierung im Handel mitzugehen.

Bollweg stellte heraus, dass der Prozess der Digitalisierung zahlreiche Vorteile mit sich bringen kann. Warenwirtschaftssysteme, die das "Rückgrad der Digitalisierung" darstellen, werden von Mendener Händlern im südwestfalenweiten Vergleich sogar häufiger genutzt (+4%). Damit ist bereits eine gute Basis für viele digitale Funktionen in Menden gelegt, gleichwohl nicht alle Potentiale ausgeschöpft werden, wie bspw. die Anbindung an einen Onlineshop oder Drittanbieterplattformen. À propos Onlineshops: Bollweg stellte ebenso heraus, dass nur wenige Mendener Händler über einen Onlineshop verfügen und damit 50% unter dem südwestfalenweiten Schnitt liegen, betonte aber, dass Onlineshops "nicht alle Probleme lösen, aber hier drin unglaubliche Potentiale liegen".

Im Anschluss an die Vorträge entbrannten an vier unterschiedlichen Thementischen lebhafte Diskussionen rund um Alleinstellungsmerkmale der Geschäfte, Suchmaschinenoptimierung und neue Technologien. Dabei klärten die Hochschulen und Kammern die Einzelhändler auf, gaben Tipps und gingen direkt auf die Bedürfnisse am Beispiel der einzelnen Mendener Geschäfte ein. Der Austausch war so intensiv, dass die Händler erst spät abends, nach 21.30 Uhr das Rathaus verließen.

Mit den Thementischen wurde der Auftakt zu der ab dem Frühjahr beginnenden Workshop-Phase eingeläutet, bei der in halbtägigen Seminaren zu unterschiedlichen Themen beraten und digitales Wissen vermittelt wird.

Für die Zwischenzeit aber haben sich gleich einige Händler eine To-Do-Liste anhand der Experten-Tipps geschrieben. Dazu gehört auch Marion Kölling, die sich von der Veranstaltung begeistert zeigte: "Der Blick über den Tellerrand hinaus war ungeheuer wertvoll. Dazu hat die Veranstaltung heute viele Denkanstöße geliefert. Viele der Erkenntnisse aus den Studien zeigen sich jeden Tag in der Praxis, gerade das bargeldlose Bezahlen ist immer wieder ein Thema bei den Kunden. Einige der vorgestellten Technologien können sicher auch bei uns eingeführt werden. Das geht sicher nicht von heute auf morgen, aber wir müssen die Vorteile erkennen und für uns nutzen."


Das Einzelhandelslabor geht online!

Ab sofort ist die Homepage des Einzelhandelslabors geschaltet. Unter www.einzelhandelslabor.de finden Sie alle notwendigen Informationen zum Projekt, können sich über anstehende Termine informieren und sich natürlich auch für den regelmäßigen Newsletter mit vielen spannenden Themen anmelden. Schauen Sie rein!


Händler- und Kundenbefragung

Aktuell läuft die Kundenbefragung in unseren drei Modellgeschäften. Wir möchten alle Kunden ermuntern, an dieser Befragung teilzunehmen, um möglichst viele verlässliche Rückmeldungen über das Einkaufsverhalten und die Kundenwünsche zu erhalten!


Neuer Forschungsaspekt "Einzigartige Produkte"

Einen neuen Forschungsaspekt hat das Institut für Regional- und Wissensmanagement angeregt. Gesucht werden besonders kreative Mendener Unternehmen, die entweder besonders individuelle Produkte produzieren oder aber Produkte so veredeln, dass diese so nirgendwo anders gekauft werden können. Ziel ist es zu testen, welchen Beitrag "einzigartige Produkte" in den digitalen Marketing-Strategien der Städte leisten können.

Zu diesem neuen Forschungsaspekt konnte die WSG Menden bereits drei Mendener Unternehmer ausfindig machen.

Trotzdem sind wir weiterhin auf der Suche nach kreativen Köpfen mit besonders individuellen, einzigartigen Produkten! Fühlen Sie sich angesprochen, so melden Sie sich gerne bei uns. Auskunft zu diesem neuen Forschungsschwerpunkt gibt Frau Korte unter Tel.: 02373 903-1382.