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Projektablauf des Zukunftslabors Einzelhandel

Das Projekt Zukunftslabor Einzelhandel gliedert sich in 5 Stufen.

Analysephase

Logo Einzelhandelslabor

Aktuell befinden wir uns in der dreistufigen Analyse-Phase.

Hier erforschen die Universität Siegen, die FH Südwestfalen am Standort Soest und das Institut für Regional- und Wissensmanagement an der BiTS Iserlohn noch bis Ende September den Ist-Stand der Digitalisierung und Technologisierung der inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte, sowie deren Treiber und Hemmungen zur Nutzung.

Dabei werden durch das Competence Center eCommerce (CCeC) der FH Südwestfalen Soest 600 Händler in sieben der neun Modellstädte persönlich angesprochen und per Fragebogen befragt. Darüber hinaus werden in den 18 weiteren Kommunen Onlineumfragen durchgeführt.

Ketten mit mehr als drei Filialen oder Franchisenehmer, Kioske und Imbisse, Tankstellen, reine Dienstleister, Tabak- und Zeitschriftenhändler, Floristen, Apotheken, u.a. werden bei der Befragung nicht berücksichtigt.

Das Institut für Regional- und Wissensmanagement des BiTS Iserlohn testet darüber hinaus im Hintergrund die Online-Sichtbarkeit des Einzelhandels und beantwortet damit die zentrale Frage: Kann der Kunde überhaupt wissen, dass es einen bestimmten Anbieter bzw. bestimmte Angebote in der Stadt gibt; ist sein Angebot bzw. sein Unternehmen online vertreten?

Die Universität Siegen widmet sich in ihrer Analyse den Modellhändlern und befragt dabei sowohl die Geschäftsinhaber, als auch die Kunden. Kundenstudien in den Geschäften runden die Analyse ab. Die Modellhändler aus Menden werden erst nach Abschluss der Analysephase Ende September 2016 genannt, um ein möglichst unverfälschtes Analyseergebnis zu erhalten.

Sensibilisierungsphase

Während der Sensibilisierungsphase zwischen Oktober 2016 und Januar 2017 werden die gewonnen Ergebnisse aus der Analysephase öffentlich vorgestellt.

Hier werden Handlungsempfehlungen für die Geschäfte aufgezeigt und die Einzelhändler für die anschließende Workshop-Phase sensibilisiert.

Sobald der konkrete Termin zur Präsentation der Ergebnisse vorliegt, wird er hier veröffentlicht.

Workshop-Phase

Für die am Zukunftslabor Einzelhandel teilnehmenden Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Projektpartner in den jeweiligen Kooperationskommunen besteht die Möglichkeit, zwischen Februar und Juli 2017 an bestimmten themenbezogenen Workshops teilzunehmen.

Darüber hinaus sollen konkrete orts- und branchenspezifische Lösungsansätze erarbeitet werden, um den lokalen Gegebenheiten und Besonderheiten Rechnung zu tragen.

Mit Blick auf die Händlerschaft soll in Vorbereitung für die anstehende Qualifizierungsphase außerdem der Qualifizierungsbedarf der Unternehmer und der Mitarbeiter ermittelt werden.

Qualifizierungsphase

Nach der Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs soll es zwischen August 2017 und Januar 2018 konkrete Schulungsangebote für Geschäftsinhaber und deren Mitarbeiter geben.

In Form von Online- und Präsenzkursen sowie im Rahmen von dezentralen Schulungsangeboten in kooperation mit kommunalen Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaften sollen die Unternehmer und Angestellten in den unterschiedlichsten Bereichen fortgebildet werden.

In dieser Phase ist darüber hinaus in Planung, einen Muster-Shop, ein sogenanntes Retail-Lab, zu Testzwecken zu errichten.

Wiederholungsphase

Zwischen Februar 2018 und Januar 2019 wird das Projekt in komprimierter Form von der Sensibilisierungs- über die Workshop- bis hin zur Qualifizierungsphase wiederholt. Hier können sich noch interessierte und später einsteigende Standorte und Einzelhändler am Projekt Zukunftslabor Einzelhandel beteiligen.