Junges M.A.T.: Rome & Julia

Nach einer Bearbeitung von Anke Ruge

Liebe und Leichen. Beide Konzepte funktionieren in der Unterhaltung schon seit frühestens 1597. Nun ja, William Shakespeare hat das Konzept zwar nicht erfunden, aber er hat mit Sicherheit etwas daraus gemacht. Was? Das sollte doch wohl klar sein: Romeo und Julia.

Wie oft wurde dieser Klassiker schon inszeniert? Unzählige Mal. Auch das Junge M.A.T. hatte es schon gewagt und jetzt wird es nochmal gespielt: Aber andres. Frei nach William Shakespeare hat Anke Ruge ein Stück geschaffen, dass das Meisterwerk des Briten in die Moderne holt.

25 Jugendliche werden Menden nach Verona bringen oder Verona auf die Mendener Bühne, wie man es auch sehen möchte. Anstatt der Fehde zwischen zwei verfeindeten Familien, wird es zum Streit von gang-ähnlichen, jugendlichen Gruppen,

Während die Capulets weiterhin eine reiche, verwöhnte Truppe sind, wird aus den Montagues eine Bande von Jugendlichen aus einfacheren Verhältnissen. In Mitten dieses Streits stehen Romeo und Julia, die sich, trotz den Differenzen ihrer Freunde, in eine ungewöhnliche und gefährliche Beziehung einlassen, die unausweichlich zum Verderben der beiden wird.

Aus verstaubter Liebestragödie wir modernes Drama, das mit aktuellen Umgangsformen den Zugang erleichtert, ohne dabei dem Stück auch nur ein bisschen von seiner Kraft oder dem Publikum die Ergriffenheit zu rauben.

Der Streit zweier Familien und die Liebe zweier darin Gefangener ist spannend und ergreifend wie eh und je.

Termine

  • 22.03.19 20:00 - 22:30 Uhr
  • 23.03.19 20:00 - 22:30 Uhr
  • 24.03.19 17:00 - 19:30 Uhr