Ort des Erinnerns

Während der Zeit des Nationalsozialismus lebten in Menden 69 jüdische Mitbürger, von denen 32 während der Deportation oder in den Konzentrationslagern ermordet wurden. In der Hochstraße/Ecke Synagogengasse stand einst die 1821 erbaute Synagoge. Sie wurde in der Pogromnacht geschändet und 1950 abgerissen. Zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger findet sich heute am Ort der ehemaligen Synagoge der "Ort des Erinnerns", ein Mahnmal an vergangene Tage, das die Namen der Opfer trägt und den Davidstern auf vielfache Weise symbolisiert.

Im Mendener Museum liegt dazu ein Gedenkbuch aus, in dem die Schicksale der jüdischen Familien eingehend geschildert werden. 

Ort des Erinnerns
Anschrift:Hochstraße/Synagogengasse, 58706 Menden