Neuaufstellung des Regionalplanes

Übersicht über die Siedlungsflächenreserven

Menden ist ein beliebter Wohnort. Das zeigen die Grundstückspreise, genauso wie die Baugebiete, die in der Vergangenheit ausgewiesen worden sind und fleißig bebaut werden.

Um noch weiteren (neu)Mendenern ebenfalls die Möglichkeit zu geben, sich hier niederzulassen, müsste die Stadtverwaltung neue Wohnbauflächen ausweisen. Das geht so einfach aber leider nicht. Denn hier hat die Aufsichtsbehörde noch ein Wörtchen mit zu reden.

Im Zuge der Neuaufstellung eines Regionalplanes hat die Bezirksregierung Arnsberg bemängelt, dass es in Menden zu viele sogenannte „Reserveflächen“ gibt. Also Wohnbaugrundstücke, die seit langer Zeit brach liegen und nicht bebaut wurden.

Bevor die Stadt Menden also wieder neue Wohnbauflächen ausweisen darf, müssen alte als Wohnbauflächen ausgewiesene Grundstücke, die jedoch in den letzten Jahren und Jahrzehnten nie bebaut wurden,  wieder zurückgenommen werden. 400 davon gibt es im ganzen Stadtgebiet. Auflage der Bezirksregierung: davon müssen rund 30 ha - mindestens die Hälfte der Wohnbauflächen-Reserven - zurückgegeben, also wieder in Feld, Wald, Wiese umgewandelt werden. 

Natürlich ist das für die Eigentümer ärgerlich, denn ein Grundstück, das nicht z.B. mit einem Wohnhaus bebaut werden darf, ist weniger wert.

Die Abteilung Planung und Bauordnung hat jetzt eine Liste und eine Übersichtskarte zusammengestellt, die alle diese brach liegenden Flächen zeigen. Zeitnah wird dann gemeinsam mit der Politik beschlossen, welche Grundstücke zurückgegeben werden müssen. Diese Liste und eine Übersichtskarte finden Sie im Anhang als PDF-Dateien.