Herrenhaus des Gutes Rödinghausen Menden-Lendringsen

Das im Mendener Ortsteil Lendringsen gelegene Gut Rödinghausen war der Wohnsitz eines der bekanntesten Adelsgeschlechter Westfalens, der Freiherren von Dücker. Das Herrenhaus ist Zeugnis des Klassizismus aus der Zeit von 1807. Auf einem Sockel aus Werkstein erhebt sich ein großes zweigeschossiges Fachwerktraufenhaus mit ehemals rotem Ständerwerk - eine bauliche Besonderheit unter den Adelssitzen unserer Region. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz und wurde im Jahr 2007 von der Stadt Menden auf Erbpachtbasis erworben.

Um das Gut Rödinghausen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, muss es zunächst aufwändig restauriert werden:

  • Sanierung der äußeren Fachwerkfassade
  • Sanierung des Innenausbaus
  • Museale Herrichtung

Näheres über das Gut Rödinghausen gibt es hier.

Mit dem 3D Showcase, konzipiert durch Dancker Media Consulting & Services GmbH, Bonn - www.dancker-media-services.de und in Auftrag gegeben durchdas Büro für Restaurierungsberatung Götz - Lindlar, erhalten Sieeinen direkten Einblick in den frühen Bauzustand des Gutes Rödinghausen. Klicken Sie auf das Bild, um einen Einblick zu erhalten:

Das imposante Hochbauprojekt Gut Rödinhausen - Fachwerksanierung, Innenraumsanierung wird durch folgende Förderträger im Rahmen der Förderprogramme unterstützt:

Fördermittel des Bundes aus dem
Denkmalschutz-Sonderprogramm V und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Erneuerung der Dacheindeckung am Herrenhaus wurde festgestellt, dass der Übergang zwischen Dachkonstruktion und Fachwerkfassade massiv geschädigt und sanierungsbedürftig ist. Die Schäden betreffen vorwiegend die tragenden Eichen-Fachwerkkonstruktion der Fassade. Die Maßnahme Fachwerksanierung umfasst zur Restaurierung bzw. Substanzerhaltung der Fassade im Wesentlichen folgende Vorgehensweise:

  • Einrüsten Gesamtgebäude,
  • Begutachtung, Dokumentation der Schäden,
  • Erarbeitung Sanierungskonzept,
  • Freilegen Dachrand, Gefache im Bereich geschädigter Holzbauteile,
  • Ausbei, Ersatz geschädigter Holzbauteile,
  • Thermische Heizluftbehandlung des Gesamtgebäudes zur Abwehr des Schädlingsbefalls,
  • Wiederherstellung Gefacheausmauerung und rückwärige Verschieferung als konstruktifer Witterungsschutz.

Die Stadt Menden (Sauerland) erhält für die Fachwerksanierung am Herrenhaus des Gut Rödinghausen Menden-Lendringsen Zuwendungen des Bundes aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V und Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

UmsetzungszeitraumWirtschaftsjahre 2015 - 2019
Förderung und Details zum Förderprogramm

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat im Rahmen der Fachwerksanierung die Gewerke Zimmererarbeiten und Tageslohnarbeiten mit einem Förderbetrag in Höhe von 70.000 Euro unterstützt. Mit den Stiftungsmitteln werden bevorzugt besonders erhaltenswerte Kulturdenkmale gefördert, die sich u.a. im Besitz von Kommunen befinden.  Dabei gelten als förderungsfähige Maßnahmen in erster Linie alle Arbeiten zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in ihrer Originalsubstanz. Nähere Informationen zur Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über www.denkmalschutz.de oder info@denkmalschutz.de

Deutscher Denkmalschutz

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages die Sanierung der Fachwerkfassade am Herrenhaus des Gut Rödinghausen im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramm V. Konkret betrifft dies Fördermittel in Höhe von insgesamt 160.000 Euro für die Heizluftbehandlung zur Schädlingsbekämpfung, Sanierung der Fachwerkfassade und Gefacheausmauerung. Nähere Informationen über www.bmub.de.

Deutscher Denkmalschutz

Nach oben


 

Fördermittel des Bundes-Denkmalschutz-Sonderprogramm VI,
des Landes NRW-Denkmalförderprogramm 2016
und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Restaurierung des Innenraums besteht die besondere Aufgabe, die Funktionsfähigkeit des Gebäudes als zukünftiges Museum auf das Publikum und die Zielgruppen auszurichten, gleichwohl ist besondere Rücksicht zu nehmen auf die räumlichen Gegebenheiten und die denkmalpflegerischen Forderungen zur Bewahrung des vorhandenen historischen Bestandes. Dabei ist es notwendig, alle Oberflächen des Hauses zu bearbeiten, da entweder gravierende Schäden repariert werden mussten oder frühere Überforrmungen der Oberflächen zurückzubauen sind.  Die Maßnahme Innenraumsanierung umfasst im Wesentlichen folgende Vorgehensweise zur Instandsetzung- und Restaurierung:

  • Rückbauarbeiten
  • Restaurierung/Rekonstruktion Parkett- und Dielenböden
  • Restaurierung Holzwerk, Treppen, Türen, Fassade, Dach
  • Restaurierung Bestandsfenster
  • Lehmbau, Putz-, Stuckarbeiten

Die Stadt Menden (Sauerland) erhält für die Sanierung des Innenraums im Herrenhaus des Gut Rödinghausen Menden-Lendringsen Zuwendungen des Bundes-Denkmalschutz-Sonderprogramm VI, des Landes NRW-Denkmalförderprogramm 2016 und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

UmsetzungszeitraumWirtschaftsjahre 2017  - 2019
Förderung und Details zum Förderprogramm

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert die Innensanierung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramm VI des Bundes. Konkret betrifft dies Fördermittel in Höhe von insgesamt 300.000 Euro. Nähere Informationen über www.bmub.de.

Deutscher Denkmalschutz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt im Rahmen der Innenraumsanierung die Gewerke Dielenböden freilegen, Parkett und Teppichboden ausbauen, Dielenböden restaurieren und ergänzen mit einem Förderbetrag in Höhe von 100.000 Euro. Mit den Stiftungsmitteln werden bevorzugt besonders erhaltenswerte Kulturdenkmale gefördert, die sich u.a. im Besitz von Kommunen befinden.  Dabei gelten als förderungsfähige Maßnahmen in erster Linie alle Arbeiten zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in ihrer Originalsubstanz. Nähere Informationen zur Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über www.denkmalschutz.de oder info@denkmalschutz.de

Deutscher Denkmalschutz

Nach oben


Förderung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Projektbeschreibung

Das Museum für Stadt- und Kulturgeschichte der Stadt Menden ist seit über hundert Jahren eine zentrale kulturelle Institution in Menden. Durch die beschränkte räumliche Situation am Stammhaus ist es dem Museum bislang nicht möglich, einen elementaren Bestandteil der Stadtgeschichte näher zu beleuchten: die Mendener Industriegeschichte. Die Gutsanlage des Gut Rödinghausen eignet sich in hervorragender Weise zur Präsentation der Industriegeschichte. Es ist geplant, das Guthaus für eine Dauerausstellung zur Industriegeschichte herzurichten. Dabei soll die Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen und die weitere regionale Identitätsbildung gefördert werden.   Die Maßnahme Innenraumsanierung umfasst im Wesentlichen folgende Vorgehensweise zur Instandsetzung- und Restaurierung:

    Baumaßnahme:

    • Deckenverstärkung
    • Innenausbau: Fliesen, Innentüren, Rauchschutzvorhang, Maler- und Tapezierarbeiten, Bodenbeläge
    • Installation: Sanitär-, Heizungsinstallation, Elektroinstallation

    Barrierefreiheit:

    • Bauwerk Hublift
    • Sanitär/ Installation

    Die Stadt Menden (Sauerland) erhält für die Sanierung des Innenraums im Herrenhaus des Gut Rödinghausen Menden-Lendringsen Zuwendungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

    UmsetzungszeitraumWirtschaftsjahre 2017  - 2019
    Förderung und Details zum Förderprogramm

    Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL)unterstützt die Bau-, Einrichtungs- und Inklusionsmaßnahme beim Gut Rödinghausen (Museum für Stadt- und Kulturgeschichte) mit einem Förderanteil von 30 Prozent bei den Bau- und Einrichtungsmaßnahemn bzw. 50 % bei den Inklusionsmaßnahmen der förderfähigen Kosten. Zielsetzung der finanziellen Förderung ist die Entwicklung und Strukturverbesserung der Museen und Gedenkstätten in Westfalen-Lippe. Nähere Informationen zur Arbeit des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe unter www.lwl.org.

    LWL

    Nach oben