Sturmtief „Elli“ wird in den nächsten Tagen vom Atlantik über die Mitte Deutschlands ziehen. Vor allem in der Nacht zu Freitag rechnen Meteorologen daher mit starken Schneefällen und vor allem stürmischem Wind. Welche Regionen wie stark betroffen sein werden, wird sich voraussichtlich ab Donnerstagabend abzeichnen.
Die Stadt Menden trifft daher vorsorglich Vorbereitungen, um auf alle möglichen Szenarien vorbereitet zu sein. So wird ab Donnerstagabend der Margot-Friedländer-Platz (Zeltdach) am Neuen Rathaus abgesperrt. Das Rathaus ist dann voraussichtlich bis Anfang der kommenden Woche nur über den Eingang am Westwall zu betreten.
Der Mendener Baubetrieb MBB wird die Bereitschaft für den Winterdienst auch über das Wochenende verstärken. Auch die Feuerwehr und das Team Sicherheit und Ordnung bereiten sich entsprechend vor.
Um im schlimmsten Fall z.B. Waldgebiete absperren zu können, werden bereits jetzt an den bekannten Stellen und Straßen Absperrungen deponiert. So können Straßen und Bereiche, an denen Gefahren entstehen schnell gesperrt werden.
Nach wie vor gilt die Warnung der Stadt, Eisflächen nicht zu betreten. Wer z.B. den zugefrorenen Hexenteich oder andere Gewässer betritt, handelt auf eigene Gefahr. Das Ordnungsamt hat bereits Ende des vergangenen Jahres an den betroffenen Gewässern Hinweisschilder aufgehängt. Wer ins Eis einbricht, unterkühlt in wenigen Minuten oder droht zu ertrinken. Alarmieren Sie in solchen Fällen umgehend den Notruf unter 112.
Generell gilt: Sicherheit geht vor. Bürgerinnen und Bürger sollten daher besonders vorsichtig bei glatten Straßen oder Gehwegen sein und im Zweifel zu Hause bleiben. Die Stadtverwaltung wird gegebenenfalls über die Internetseite www.menden.de und über die Social-Media-Kanäle der Stadt und der Feuerwehr informieren.