Klimaschutz

Mit dem Klimaschutzpreis werden jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die den Umwelt- und Klimaschutz in einer Stadt oder Gemeinde voranbringen. Die jeweilige Kommune entscheidet gemeinsam mit innogy über eine Preisvergabe, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert ist. Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen können zeigen, wie sie vor Ort die Umwelt schonen und sich für den Klimaschutz einsetzen.

Bitte beachten Sie: Privatpersonen können nur teilnehmen, wenn ihr Projekt der Allgemeinheit zugutekommt und öffentlich zugänglich bzw. nutzbar ist.

 

Um den innogy Klimaschutzpreis können Sie sich zum Beispiel mit Beiträgen aus diesen Themenfeldern bewerben:

  • Wie lassen sich junge Menschen zu energiesparendem, klimafreundlichem Verhalten motivieren?
  • Was sind Ihre Ideen zu Zukunftsthemen wie Elektromobilität, klimaschonender Beleuchtung oder Schaffung von mehr Grünflächen?
  • Wie unterstützen Sie lokale Maßnahmen zur Umweltbildung und zum Klimaschutz?

Über die Gewinner entscheidet eine sachkundige Jury vor Ort. Gewinnen können Sie - je nach Größe Ihrer Kommune - ein Preisgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro oder attraktive Sachpreise.

Die Preisverleihung wird noch in diesem Jahr erfolgen, daher läuft die Bewerbungsfrist bis Ende Oktober.

Weitere Informationen finden Sie hier


Energiesparmodelle an Schulen und Kindertagesstätten sollen sich auszahlen

Licht an, obwohl die Sonne durchs Fenster scheint, Heizung an und Fenster auf... Energiesparen will gelernt sein. Oder besser gesagt: Energiesparen kann beigebracht werden. Und das machen die Schulen und Kindertagesstätten in Menden auch seit jeher gewissenhaft. Jetzt sollen diese Energiesparmühen auch belohnt werden.

Denn genau darauf zielt das Projekt "Fifty-Fifty", das über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (kurz BMUB) gefördert wird. Die Stadt Menden hat die-ses Klimaschutzprojekt mit dem Titel "Energiesparmodelle in Kindertagesstätten und Schulen" oder kurz „Fifty-Fifty-Projekt" für Mendener Einrichtungen beantragt und auch bewilligt bekom-men. Das Projekt hat eine pädagogische Ausrichtung in Richtung Nutzerverhalten der städti-schen Einrichtungen: Energieverbrauch senken in den Bereichen Heizen, Lüften, Beleuchtung und Wasser. Heißt übersetzt: Wenn in den städtischen Schulen und Kindertagesstätten Energie-kosten eingespart werden, wird das von der Stadt belohnt. Denn wir machen „Halbe-Halbe" - also Fifty-Fifty mit den Einrichtungen. Die Hälfte des eingesparten Geldes kommt der jeweiligen Einrichtung zu Gute.

Damit soll jetzt, gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen, den Lehrerinnen und Lehrern, den Kindergartenkindern und Schülern begonnen werden. Nach politischen Beschluss wurde der Auftrag zur Umsetzung des Projekts an die Stadtwerke Menden GmbH in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum "Arche Noah" erteilt. Das bedeutet, dass ab dieser Woche Henning Hülswitt von den Stadtwerken Menden und Ulrich Hering von der Arche gemeinsam mit einem Vertreter der Stadtverwaltung mit den Schulen und Kitas Termine vereinbaren werden. Dabei sollen das Programm vorgestellt und mögliche Fragen beantwortet werden. Denn: ohne die Unterstützung der Einrichtungen funktioniert das Programm nicht.


Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:



Auch 2018 Energieberatung für Privathaushalte im Mendener Bürgerbüro

Haben Sie vor, in Ihrer Wohnung ganz einfach Energie und damit Geld zu sparen? Oder planen Sie, Haus oder Wohnung zu renovieren und gleichzeitig den Energieverbrauch zu senken?

Um Energiesparmöglichkeiten rund ums Haus auszuloten und zu nutzen, informieren Sie sich am besten bei unabhängigen Experten: den Energieberaterinnen und Energieberatern der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Dieses Angebot steht auch 2018 Mietern und Eigentümern ungefähr einmal im Monat zwischen 13 und 16:45 Uhr im Bürgerbüro der Stadt nach Vereinbarung offen. Energieberaterin Dipl.-Ing. Andrea Blömer zeigt auf, wie durch die intelligente Kombination verschiedener Maßnahmen der Aufwand, Nutzen und Spareffekte optimiert werden können und hat in der Beratung drei Ziele im Blick: Bausubstanz erhalten, Wohnkomfort steigern und den Energieverbrauch senken - im Neu- und Altbau sowie in der Mietwohnung. Zusätzlich bringen Tipps zum optimalen Lüften und Heizen oder zur Vermeidung unnötiger Stand-by-Verluste bei Elektrogeräten auch für Mieter Sparmöglichkeiten ans Licht.

Die Beratungsthemen:

  •   Heizung modernisieren
  •   Sonnenenergie sinnvoll nutzen
  •   Im Alltag Strom und Energie sparen
  •   Fassaden bei Alt- und Neubau richtig dämmen
  •   Kostensparend Warmwasser erzeugen
  •   Infos zum Energieausweis
  •   Tipps zu Raumklima und Lüftung

Die Beratung dauert 45 Minuten. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zahlen Sie 7,50 Euro*.

Die diesjährigen Beratungstermine im Bürgerbüro am Neumarkt 5 in 58706 Menden sind am:

04.01.201801.02.2018
01.03.201829.03.2018
26.04.201807.06.2018
02.08.201830.08.2018
27.09.201808.11.2018
06.12.2018 

 

Termine für die Energieberatung können direkt im Bürgerbüro vereinbart werden. Telefon: 02373 903-1201, und E-Mail: buergerbuero(at)menden.de

Das Beratungsangebot der Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

*Bei Vorlage eines Nachweises zum Erhalt von Sozialhilfe/Grundsicherung nach SGB XII ist die Beratung entgeltfrei.


Wenn wir vom Klimawandel reden, ist der durch den Mensch verurachte Klimawandel gemeint. In fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl ist Kohlendioxid (CO2) gebunden, welches durch das Verbrennen freigesetzt wird und in die Atmosphäre gelangt.

Dieses Kohlendioxid sorgt zusammen mit anderen Gasen wie Methan dafür, dass  die von der Sonne kommende kurzwellige Strahlung durchgelassen wird, die dann reflektierte langwellige Wärmestrahlung der Erdoberfläche aber teilweise zurückgehalten wird. Jeder kennt diesen Effekt: Wenn im Sommer die Sonnenstrahlen durch die Verglasung eines Treibhauses fallen, so heizt sich das Innere des Treib- bzw. Gewächshauses schnell sehr stark auf. Die klimaschädlichen Gase wie Kohlendioxid oder Methan haben hierbei eine ähnliche Wirkung wie das Glas eines Treibhauses. Daher spricht man auch vom sogenannten Treibauseffekt.

Nun ist dieser Treibhauseffekt grundsätzlich nichts Schlechtes. Er ist ein ganz natürlicher ökologischer Effekt, ohne den auf der Erde durchschnittliche Temperaturen von minus 18 °C herrschen würden. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre Leben auf der Erde kaum möglich.


Es ist der durch den Menschen verursachte Treibhauseffekt, der das natürliche Klimagleichgewicht gefährdet.

Im Gegensatz zur natürlichen Erwärmung bietet der durch den Menschen verursachte Treibhauseffekt Anlass zur Sorge. Durch menschliches Eingreifen steigen die Gehalte klimarelevanter Gase ständig an und führen so zu einer weiteren unnatürlichen Temperaturerhöhung der bodennahen Luftschichten und der Meere.

Gelingt es nicht, auf allen Ebenen wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen, ist mit dramatischen Folgen zu rechnen, u.a. mit dem globalen Anstieg der mittleren Lufttemperatur, dem Anstieg des Meeresspiegels, der Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen und der Verschlechterung der Welternährungssituation.

Der Schutz der Erdatmosphäre ist damit weltweit zu einer der größten umweltpolitischen Herausforderungen geworden.


Aktuelle klimawissenschaftliche Erkenntnisse (5. UN-Klimabericht)

2013/2014 wurde der aktuelle Erkenntnisstand der Klimawissenschaften des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (International Panel on Climate Change, IPCC) veröffentlicht. Dieser aktuelle IPCC-Klimabericht (Englisch) kann beim IPCC eingesehen werden www.ipcc.ch.

Die Kernbotschaften der einzelnen Berichtsteile, die vom Bundesumweltministerium (BMUB), vom Bundesforschungsministerium (BMBF), dem Umweltbundesamt (UBA) und der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle herausgegeben wurden und eine kurze Erläuterung und Zusammenfassung der einzelnen Berichtsteile finden Sie auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und Reaktorsicherheit und zwar hier


Umfangreichere Informationen zum Klimawandel, Klimafolgen, Anpassungen sowie Klimaszenarien für Deutschland stellt das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) zur Verfügung.


Wer kann etwas gegen den Klimawandel tun?

Neben Politik und Wirtschaft ist jeder Einzelne gefragt seinen Beitrag gegen den Klimawandel zu bringen. Jeder private Mendener Haushalt nutzt die natürlichen Ressourcen, durch sein Verhalten wird der Rohstoff-, Energie- und Flächenverbrauch beeinflusst.

Schon einfache Dinge wie die Nutzung von energiesparender Beleuchtung, das Ausschalten von Stand-by-Schaltungen, etc. sparen neben Kosten auch Energie und sind entsprechend wichtig. Auch beim Kauf von Haushaltsgeräten, wie zum Beispiel einen Kühlschrank, sollte man unbedingt auf die Energiesparklasse A achten, sonst schadet der hohe Verbrauch nicht nur dem Klima, sondern auch der Geldbörse. Beim Heizen spart eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur etwa 6 % Energie ein.  Ein kleinerer PKW verbraucht in der Regel weniger Sprit als ein großer. Mal zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen ist am klimafreundlichsten. 


Menden ist im Klima-Bündnis

Die Stadt Menden ist Mitglied im Verein Klima-Bündnis/Alianca del Clima e. V.

Mehr als 1.400 Städte und Gemeinden aus sechzehn europäischen Ländern haben sich seit 1990 dem "Klimabündnis Europäische Städte mit den indigenen Völkern der Regenwälder zum Erhalt der Erdatmosphäre" angeschlossen. Im April 1994 trat die Stadt Menden dem Klimabündnis/Aliancia del Clima e.V. bei.

 

Ziele des Klima-Bündnisses sind u.a.

  • die Reduzierung der CO2-Emissionen in den Städte
  • der sofortige Stop von Produktion und Verbrauch von FCKW sowie anderer klimagefährdender Gase
  • und der Verzicht auf die Verwendung von Tropenholz bei der kommunalen Beschaffung

  

Näheres zum Klima-Bündnis/Alianca del Clima e. V. als viele andere interesannte Informationen kann auf der entsprechenden Internetseite gefunden werden (www.klimabuendnis.org).


"Klimaschutz ist kommunale Gemeinschaftsaufgabe"

Klimaschutz geht uns alle an - global und lokal. Daher ist es auch bei uns in Menden wichtig, eine lebenswerte Zukunft für uns und nachfolgende Generationen zu erhalten. Die große Herausforderung des Klimaschutzes gelingt jedoch nur als gemeinsamer Weg aller. Nur wenn jeder - Stadt, Wirtschaft, Privathaushalte - einen Beitrag leisten, kann die Aufgabe gelingen.

Die Stadt Menden steht hier in aller erster Reihe und hat mit ihrem Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept zahlreiche Maßnahmen beschlossen, die einen kleinen aber dennoch wichtigen Beitrag zum globale Klimaschutz beitragen.

Um die Ziele des Klimaschutzes in Menden umzusetzen, wurde vom Rat am 10.12.2013 einstimmig die Erstellung eines integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes (IKKK) beschlossen. Dies bedeutet ganz konkret Maßnahmen auf kommunaler Ebene umzusetzen, welche in einem auf Menden bezogenen Maßnahmenfahrplan vorgegeben sind.

Am 10. Dezember 2013 hat der Rat der Stadt Menden einstimmig, die Erstellung eines Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes beschlossen. Dass neben Klimaschutz auch die Klimaanpassung berücksichtigt wird, ist der Tatsache geschuldet, dass wir uns bereits mitten im Klimawandel befinden und dieser nicht mehr rückgängig, sondern nur noch aufgehalten werden kann.

Ziel des Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes ist es, die Zukunft Mendens klimafreundlich zu gestalten. Dies bedeutet unter anderem die Reduktion des klimaschädlichen Gases CO2 sowie andere klimaschädlicher Gase. Denn nur eine klimafreundliche Zukunft bedeutet auch eine lebenswerte Zukunft. Der Verzicht auf Kohle- und Atomstrom, Energieeinsparung und -effizienz sowie energetische Sanierungen von Gebäuden schonen auf Dauer nicht nur das Klima.

Auf Dauer profitieren Menden sowie seine Bürgerinnen und Bürger davon. Investitionen in Erneuerbare Energien und energetische Sanierungen sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Wir fördern somit die regionale Wertschöpfung. Denn Handel, Gewerbe, Industrie und Dienstleister vor Ort werden unterstützt und profitieren von den vor Ort umgesetzten Maßnahmen.

Klimaschutz bedeutet regionale Wertschöpfung und unterstützt im besten Fall lokale Gewerbe-, Handel-, Dienstleistungs- und Industrieeinrichtungen. Diese mit einzubeziehen wird ein weiterer Fokus der Arbeit des Klimaschutzmanagement sein.


Ist Ihr Hausdach für eine Photovoltaik- oder eine Solarthermieanlage geeignet?

Die Strom- und Gasrechnungen sind gerade ins Haus geflattert und so manch einer denkt verzweifelt über Einsparmöglichkeiten und Alternativen nach. Wer dabei mit dem Gedanken spielt mit Hilfe der Sonne sein Wasser zu erwärmen oder Strom zu erzeugen, dem könnte bei der Entscheidungsfindung das neue Solardachkataster des Märkischen Kreis helfen.

Mit dem Online-Kataster lässt sich für jedes Dach differenziert ermitteln, wie viel Sonnenstrahlung pro Quadratmeter und Jahr einfällt und ob sich das Dach für die Installation einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage eignet.

Grundlage der Untersuchung sind aus Überfliegungen gewonnene hochauflösende Laser- und Luftbilddaten sowie Gebäudedaten des Liegenschaftskatasters, die zu einem 3D-Datenmodell der Erdoberfläche zusammengefügt werden. So lassen sich auch einzelne Strukturen auf Dachflächen (z.B. Schornsteine) sowie Verschattungen durch Gelände, benachbarte Gebäude und Vegetation bei der Berechnung berücksichtigen.

Das Solardachkataster MK ist unter Märkischer Kreis - Solardachkataster zu öffnen. Dort wird die Adresse des zu überprüfenden Hauses in eine Suchmaske eingetragen. Dann wird das Haus mit Umgebung auf der Karte oder im Luftbild angezeigt. Im Menü kann der Nutzer wählen zwischen Photovoltaikpotenzial, Solarthermiepotenzial und Solarstrahlung pro Jahr. Anhand der Einfärbung des Daches ist schnell ersichtlich, wie gut es sich für eine Photovoltaik-Anlage eignet. Neben den Eignungsklassen sind u. a. zusätzlich Informationen zur möglichen Modulfläche, zum möglichen Stromertrag pro Jahr sowie zum Potenzial der CO2-Einsparung abrufbar.


Der Schutz der Erdatmosphäre ist damit weltweit zu einer der größten umweltpolitischen Herausforderungen geworden. Entsprechend groß ist die Auswahl an Hintergrundinformationen, Sachinformationen, Beispielen, Kampagnen, Tipps im Internet. Hier sind einige Beispiele von interessanten Seiten zum Thema Klimaschutz und Energie.

Behörde oder EinrichtungThemenbereiche
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und
Reaktorsicherheit 
Themen: Klimapolitik, Energiespartipps, etc
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Erneuerbare Energien: Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie, etc. 
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und
Reaktorsicherheit
 
Kampagne „Klima sucht Schutz“, verschiedene Energiesparratgeber mit vielen Verbraucherinformationen 
UmweltbundesamtWissenschaftliche Grundlagen: Klimaentwicklung, Klimafolgen, Anpassung, Klimaszenarien
Deutsche Energieagentur (dena)

Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme.

Energieagentur NRW Rund ums Thema Energie, Energiesparen, regenerative Energien, etc.; auch für Unternehmen 
Klimabündnis Kommunale Handlungsfelder, verschiedene Kampagnen, Indigene Völker, Tropenhölzer, Tipps und Infos 
Verbraucherzentrale NRW Klimaschutz im Alltag: Auto, Heizung, Strom, Ernährung, etc. 
Stadtwerke Menden Örtlicher Energieversorger 
Kampagne „Initiative
EnergieEffizienz
 
Private Haushalte, Tipps zu Unterhaltungs- und Haushaltsgeräten, Beleuchtung, Gerätedatenbank, Stromcheck

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung, die kurzfristig zu einer nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen.
Fördergegenstand ist unter anderem der Einbau von hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik im Zuge der Sanierung verschiedener kommunaler Gebäude. Eine Voraussetzung für die Förderung ist dabei, die CO²-Emission um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Ist-Zustand zu senken. Die Förderung wird gewährt als Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 52 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Im Rahmen einer systematischen Bestandsdatenerhebung wurden städtische Gebäude ermittelt, bei denen die zu erwartenden Einsparpotentiale als besonders hoch eingeschätzt wurden und die zugleich die entsprechenden Fördervoraussetzungen erfüllen. Die Erneuerung der Beleuchtungskörper erfolgt in erster Linie als energetische Gebäudesanierung oder als Brandschutzsanierung. Nach dem Austausch bzw. Einbau der hocheffizienten LED-Beleuchtung wird der Stromverbrauch für alle Gebäude jährlich deutlich sinken.
Die Stadt Menden (Sauerland) erhält für die Sanierung der LED-Innenbeleuchtung des städtischen Gebäudes „Städtische Gesamtschule Haus I" Bundes-Zuwendungen (Förderkennzeichen 03K06501).
Ziel ist es, auf der Grundlage eines Beleuchtungskonzeptes, eine auf die spezifischen Bedürfnisse des Schulbetriebs ausgerichtete LED-Beleuchtung einzubauen und zugleich nachhaltig CO²-Einsparpotentiale zu generieren. Damit einher geht die Installation von Bewegungsmeldern. Nach dem Einbau der LED-Beleuchtungskörper ist davon auszugehen, dass der Stromverbrauch für dieses Objekt um jährlich etwa 55.983 kwh sinkt.
In der Städtischen Gesamtschule Haus I stand der Fokus der Sanierung der LED-Innbeleuchtung im Rahmen dieser Maßnahme auf alle Aufenthaltsräume (Fachtrakt, Verwaltung). Nach Umsetzung dieser Maßnahme ist beabsichtigt die Sanierung der LED-Innenbeleuchtung für die Klassenräume des Hauses I im Rahmen einer Förderung vorzunehmen.

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