Die Arbeiten an der „Lebensader Lendringsen“ schreiten weiter voran. An mehreren Stellen des Ortskerns sind inzwischen sichtbare Fortschritte zu erkennen. So ist der Treppenaufgang an der St.-Josef-Kirche fertiggestellt. Die dortigen Parkplätze können bereits genutzt werden, auch die neuen Bänke sind aufgestellt.
Auf der östlichen Gehwegseite (Gehweg vor Hasecker / Dederich) stehen die Arbeiten der Stadtwerke kurz vor dem Abschluss.
Dass der Baufortschritt in diesem Bereich zeitweise weniger sichtbar ist, liegt vor allem an den umfangreichen und kleinteiligen Arbeiten, die im Untergrund stattfinden. Unter anderem erhält jedes Haus neue Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse. Zusätzlich werden mehrere Rigolen sowie ein neuer Regenwasserkanal gebaut. Diese Arbeiten müssen zunächst vollständig abgeschlossen sein, bevor die Oberfläche endgültig hergestellt und der Gehweg weiter gepflastert werden kann.
Auch die Sanierung der Brücke über die Bieber hat inzwischen begonnen. Derzeit wird der Brückenrohbaukörper statisch geprüft. Während dieser Prüfung finden dort zeitweise keine sichtbaren Bauarbeiten statt. Die Prüfung soll voraussichtlich am 11. September abgeschlossen sein. Ab dem 14. September können die Arbeiten an der Brücke dann weitergeführt werden.
In den kommenden Wochen wird es auch an anderen Stellen sichtbare Veränderungen geben. Die bereits fertiggestellten Baumstandorte werden mit Mutterboden aufgefüllt. Außerdem wird die Bushaltestelle im Bereich vor Dederich hergestellt.
Der Bauablauf liegt – abgesehen von einer witterungsbedingten Verschiebung von rund fünf Wochen aufgrund des Schlechtwetters zu Beginn des Jahres – weiterhin gut im Zeitplan. Aufgrund des Umfangs der Maßnahme und der Vielzahl der aufeinander abgestimmten Arbeiten ist die Baustelle insgesamt auf eine Bauzeit von rund zwei Jahren ausgelegt. Die Fertigstellung der „Lebensader Lendringsen“ ist für Ende 2027 vorgesehen.
„Uns ist bewusst, dass die umfangreichen Bauarbeiten für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit Belastungen verbunden sind“, sagt Dr. Tobias Wilms, Baudezernent der Stadt Menden. „Gleichzeitig sehen wir bereits an den fertiggestellten Bereichen, wie sich der Ortskern Schritt für Schritt verändert. Am Ende entsteht ein lebenswerter Ortskern mit einer deutlich höheren Aufenthaltsqualität. Dafür sind die vielen einzelnen Maßnahmen notwendig, die derzeit umgesetzt werden.“
Die Stadt Menden bittet weiterhin um Verständnis für die laufenden Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen. Gleichzeitig lohnt sich der Blick auf die Fortschritte: Mit jedem fertiggestellten Bauabschnitt wird das künftige Bild der „Lebensader Lendringsen“ ein Stück sichtbarer.
Weitere Informationen zum Gesamtkonzept der „Lebensader Lendringsen“ finden Interessierte hier auf der Internetseite.