"Grabsteine erzählen - vom Totenhof am Pellenberg"

Öffentliche Friedhofsführung am 22.05.2026 mit Stadtarchivar Stephan Reisloh (Teil 1: Vom Hochkreuz bis zur Pietà)

 

Vor über 200 Jahren erfolgte durch Kaplan Musbach und Bürgermeister Weber die Einweihung des Totenhofes am Pellenberg, dem heutigen Katholischen Friedhof Menden. Die erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof fand am 27.11.1824 statt. Seitdem werden auf dem ältesten noch belegten Friedhof Mendens Bestattungen vorgenommen. Tausende von Grabsteinen erzählen Geschichten vieler honoriger, aber auch weniger bekannter Persönlichkeiten Mendens und geben Auskunft über ein Kapitel jüngerer Stadt- und Kulturgeschichte.

Am Freitag, 22.05.2026, lädt Stadtarchivar Stephan Reisloh um 17.00 Uhr zu einem öffentlichen Rundgang über den Katholischen Friedhof am Schwitter Weg ein. Auf dem ca. 90-minütigen Rundgang vom Hochkreuz bis zur Pietà erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über namhafte Bürgermeister und bedeutende Pfarrer der Stadt, über Fabrikantenfamilien und Bauerndynastien sowie über tragische Todesfälle und besondere Schicksale.

Anmeldung ab sofort möglich

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist für diese Veranstaltung eine Voranmeldung bis spätestens Mittwoch, 20.05.2026, erforderlich. Diese kann unter Tel. 02373 903-8770 zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums auf Gut Rödinghausen oder per E-Mail an museum@menden.de erfolgen. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 5,00 Euro pro Person ist am Veranstaltungstag bitte in bar zu entrichten. Treffpunkt ist der Treppenaufgang Schwitter Weg/Ecke Werringser Straße. Aufgrund mehrerer zu bewältigender Treppen ist die Führung nicht barrierefrei.

Foto: Stadt Menden/Reisloh