Um den wachsenden Herausforderungen durch steigende Temperaturen im Sommer zu begegnen, startet in Menden ab sofort das Projekt „Hitzeschutzinseln“. Dabei handelt es sich um lokale Geschäfte, die sich freiwillig bereit erklärt haben, bei Hitze für Bürgerinnen und Bürger einen kühleren Rückzugsort anzubieten.
Was sind Hitzeschutzinseln?
Teilnehmende Geschäfte werden mit einem einheitlichen, auffälligen Aufkleber gekennzeichnet, der etwa an der Eingangstür oder am Schaufenster angebracht wird. Besucherinnen und Besucher können dort bei Hitze eine kurze Pause einlegen, sich in der klimatisierten oder schattigen Umgebung erholen und ein kostenloses Glas Wasser erhalten. Ziel ist es, vor allem älteren Menschen, Kindern, Menschen mit chronischen Erkrankungen und anderen vulnerablen Gruppen einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie sich vor der Hitze schützen können.
Warum ist das wichtig?
Hitze kann lebensbedrohlich sein - insbesondere für Risikogruppen. Laut dem Robert Koch-Institut steigt bei Temperaturen über 30 Grad das Risiko für Hitzeschäden, Kreislaufprobleme und Dehydration. Die Stadt Menden und die Werbegemeinschaft Menden reagieren damit proaktiv auf die Folgen des Klimawandels und stärken gleichzeitig die lokale Gemeinschaft.
Wo finden sich die Hitzeschutzinseln?
Eine aktuelle Übersicht aller teilnehmenden Geschäfte ist auf der Homepage der Stadt Menden unter www.menden.de/hitzeschutz abrufbar.