Umbau Bürgersaal in Bürgerhaus

Corona macht Ausschreibung schwierig. Erneute Ausschreibung für 3 von 4 Planungsleistungen.

Viren kennen keine geografischen Grenzen. Corona war und ist weltweit ein Thema und hat in den vergangenen Monaten vieles in den unterschiedlichen Ländern zum Erliegen gebracht. Die Folgen davon sind auch im Mendener Rathaus spürbar. Konkret an der Vergabe von wesentlichen Planungsleistungen zur Umgestaltung des Bürgersaalgebäudes in ein Bürgerhaus.

Bereits Anfang März wurden die Leistungen „Technische Gebäudeausstattung“, „Tragwerksplanung“, „Freiraumplanung“ und „Architekturplanung“ ausgeschrieben. Aufgrund der Größenordnung der Investition europaweit. So, wie es im Vergaberecht vorgeschrieben ist.

Und dann kam Corona.

Viele Fachplanungsbüros, egal in welchem europäischen Land, waren nicht mehr besetzt und hatten auch keine Informationen, wie lange dieser Zustand anhalten würde. Entsprechend gering sind auch die Rückläufe auf dieses Vergabeverfahren ausgefallen. Für drei von vier Planungsleistungen war kein geeigneter Anbieter auszumachen, weshalb diese erneut ausgeschrieben werden mussten. Lediglich die Architekturplanung kann als Erstes vergeben werden. Die anderen drei Leistungen folgen zeitverzögert.

Die gute Nachricht: Trotz einer „Ehrenrunde“ ist das Verfahren weitergeführt worden und im Rathaus herrscht Zuversicht, dass der knappe Zeitplan nach wie vor eingehalten werden kann. Die Frist für die Abgabe des Förderantrages läuft bekanntlich am 30. September 2020 aus. Auf die Umstände hat aber auch der Fördergeber bereits reagiert. Der Umfang der einzureichenden Unterlagen ist von der Bezirksregierung Arnsberg reduziert worden. Daher geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die erforderlichen Planungen fristgerecht erarbeitet werden können.