Allgemeiner Sozialdienst

Beim Allgemeinen Sozialdienst in der Abteilung Jugend und Familie der Stadt Menden finden Sie Ansprechpartner bei Fragen zur Familie, Erziehung, Schwangerschaft, Trennung, Scheidung und anderen Fragestellungen des Alltags.

Er ist in folgende verschiedene Fachdienste aufgeteilt:

Beistandschaften

Die Beistandschaft ist eine spezielle Form der rechtlichen Vertretung eines minderjährigen Kindes. Zu unseren Aufgaben zählen u.a.:

 

  • Beistandschaften
    • Vaterschaftsfeststellungen
    • Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen
  • Beratung und Unterstützung des Elternteils, in dessen Obhut sich das Kind befindet und junger Volljähriger                                    
    • Vaterschaftsfeststellung
    • Anerkennung der Vaterschaft
    • Verpflichtung zur Erfüllung von Unterhaltsansprüchen
    • Erklärung der gemeinsamen Sorge unverheirateter Eltern 
    • Vertretung Minderjähriger in Statusverfahren
  • Beurkundungen (kostenfrei)
    • Vaterschaftsanerkennungen
    • Unterhaltsverpflichtungen
    • Sorgeerklärungen unverheirateter Eltern
  • Anfragen aus dem Sorgerechtsregister

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat umfangreiche Informationen zur Beistandschaft in einer Broschüre mit dem Titel "Die Beistandschaft" zusammengestellt. Sie kann als Druckversion bestellt oder heruntergeladen werden.

&nbs

  • Fragen zu Vaterschaft oder zum Kindesunterhalt (Informationen für Mütter und Väter über Angebote des Jugendamts)
  • Schule - Ausbildung und Fragen zum eigenen Unterhalt (Informationen für junge Volljährige)

 

Ansprechpartner(innen):

Frau Köpke-WillA - J, Sch, St
Frau BlunkK - Z, S

Vor der Einrichtung einer Beistandschaft ist eine Absprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter erforderlich!

Weitere Kontaktdaten finden Sie im Bereich Kontakt.

Frau K. Blunk

k.blunk(at)­menden.de02373 903-1340 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau F. Köpke-Will

f.koepke-will(at)­menden.de02373 903-1335 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Bezirkssozialarbeit

Die Bezirkssozialarbeit der Stadt Menden berät und unterstützt Eltern, Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene

  • in schwierigen Familien- und Lebenssituationen
  • in Trennungs- und Scheidungssituationen und bei der Gestaltung des Sorge- und Umgangsrechtes
  • bei Erziehungs- und Schulschwierigkeiten
  • bei Problemen zwischen Eltern und Kindern
  • bei der Vermittlung an Beratungsstellen und andere soziale Einrichtungen, z.B. Erziehungsberatung, Suchtberatung, Schuldnerberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung
  • bei der Vermittlung ambulanter und stationärer Hilfen zur Erziehung

Er bietet Schutz für Kinder und Jugendliche in akuten Krisensituationen, z.B. bei körperlicher oder seelischer Misshandlung oder bei sexuellem Missbrauch.

Er wirkt mit

  • in gerichtlichen Verfahren beim Familien- und Vormundschaftsgericht
  • bei der Planung bedarfsgerechter Angebote im Stadtteil

 

Die Zuständigkeiten für die einzelnen Ortsteile gliedern sich wie folgt:

MitteZentrum, Obsthof, RauherfeldFrau A. Mariotti, Frau L. Kassing, Frau K. Vogel
OstOesbern, Brockhausen, Barge

Frau H. Schlüter

WestPlatteheide, Papenbusch, LiethenFrau K. Nierychlo, Frau K. Vogel, Frau L. Kassing
NordBösperde, Halingen, Schwitten, LahrfeldFrau N. Klüting, Frau B. Bernauer
SüdLendringsen, Hüingsen, Oberrödinghausen, AsbeckHerr P. Lenze, Frau H. Schlüter

Weitere Kontaktdaten finden Sie im Bereich Kontakt/Ansprechpartner.Ein vollständiges Straßenverzeichnis mit den jeweiligen Ansprechpartnern finden Sie hier.

Frau B. Bernauer

b.bernauer(at)­menden.de02373 903-1482 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau L. Kassing

l.kassing(at)­menden.de02373 903-1461 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Herr P. Lenze

p.lenze(at)­menden.de02373 903-1414 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau K. Nierychlo

k.nierychlo(at)­menden.de02373 903-1465 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau N. Rode

n.rode(at)­menden.de02373 903-1459 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau H. Schlüter

h.schlueter(at)­menden.de02373 903-1411 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau K. Vogel

K.vogel(at)­menden.de02373 903-1463 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau N. Klüting

n.klueting(at)­menden.de02373 903-1464 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau Mariotti

a.mariotti(at)­menden.de02373 903-1460 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten |

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, die seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe. Als seelisch behindert gelten Kinder und Jugendliche, bei denen in Folge psychischer Belastungen und Besonderheiten die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wesentlich beeinträchtigt ist. Voraussetzung für die Hilfegewährung ist zunächst ein Fachgutachten, aus dem sich das Vorliegen einer seelischen Behinderung mit Krankheitswert ergibt.

Die sozialpädagogische Notwendigkeit und Auswahl der Hilfeform erfolgt dann mit den Fachdienst Eingliederungshilfe. Hierbei werden das persönliche Umfeld, sowie die Wünsche des Kindes/ Jugendlichen und der Personensorgeberechtigten in die Überlegungen einbezogen. Die Hilfegewährung kann je nach Erfordernis ambulant oder stationär erfolgen.

Ziel der Hilfe ist es, den Betroffenen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Frau M. Heumann

m.heumann(at)­menden.de02373 903-1469 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Herr B. Martens

b.martens(at)­menden.de02373 903-1413 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Pflegekinderdienst

Der Pflegekinderdienst / die Adoptionsvermittlungsstelle der Abteilung Jugend und Familie der Stadt Menden (Sauerland) sucht Pflegeeltern bzw. Adoptiveltern.

Nähere Informationen erhalten sie bei den Mitarbeitern des Pflegekinderdienstes bzw. in unserem Faltblatt, das Ihnen als pdf-Datei zum Download zur Verfügung steht.

Außerdem finden Sie auch beim Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) weitere Informationen und Link-Hinweise.

Frau A. Schröder

a.schroeder(at)­menden.de02373 903-1561 Stabsstelle Abteilung 51 Adresse | Sprechzeiten | Details

Herr D. Sinn

d.sinn(at)­menden.de02373 903-1568 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau M. Schatter

m.schatter(at)­menden.de02373 903-1563 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau H. Werny

h.werny(at)­menden.de02373 903-1567 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau T. Röken

t.roeken(at)­menden.de02373 903-1569 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe ist eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe des Jugendamtes. Sie wird in Menden von einer pädagogischen Fachkraft des Jugendamtes und einer pädagogischen Fachkraft des SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste in Menden e.V. wahrgenommen.

Wenn Jugendliche (14-17 Jahre alt) oder junge Erwachsene (18-20 Jahre alt) eine Straftat begehen und gegen sie ermittelt wird, wird automatisch auch die Jugendgerichtshilfe beteiligt; dies soll so früh wie möglich geschehen.

Neben der Straftat steht die Persönlichkeit des jungen Straftäters im Vordergrund eines Jugendstrafverfahrens.

"Die Vertreter der Jugendgerichtshilfe bringen die erzieherischen, sozialen und fürsorgerischen Gesichtspunkte im Verfahren vor den Jugendgerichten zur Geltung. Sie unterstützen zu diesem Zweck die beteiligten Behörden durch Erforschung der Persönlichkeit, der Entwicklung und der Umwelt des Beschuldigten und äußern sich zu den Maßnahmen, die zu ergreifen sind." (§ 38 Jugendgerichtsgesetz)

Es geht um die Erziehung des jungen Menschen, er soll aus seinem Fehlverhalten lernen und sich mit Unterstützung der Jugendgerichtshilfe künftig straffrei verhalten.

Der Jugendgerichtshelfer ist weder Staatsanwalt noch ist er Rechtsanwalt - er klagt nicht an und er verteidigt nicht. Vielmehr versucht er, ein möglichst objektives Bild der bisherigen Entwicklung und der augenblicklichen Lebenssituation des jungen Straftäters in das Verfahren einzubringen.

Er erstellt einen Jugendgerichtshilfebericht für das zuständige Jugendgericht und die Staatsanwaltschaft. Für Probleme, die zur Straftat führten oder die aus der Straftat entstanden, bietet er Beratung und Hilfe an. Gegebenenfalls prüft er, ob Leistungen der Jugendhilfe in Betracht kommen.

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, ist es erforderlich, den beteiligten Jugendlichen oder Heranwachsenden persönlich kennen zu lernen. Nur so kann eine Maßnahme des Jugendgerichtes auf die jeweilige persönliche Situation zugeschnitten werden.

Möglichst früh nach der Straftat und noch vor der Gerichtsverhandlung müssen daher Gespräche mit den betroffenen jungen Menschen und den Eltern geführt werden. Zweck dieser Gespräche ist, ein Bild von der persönlichen Situation, den sozialen Gegebenheiten, der schulischen oder beruflichen Entwicklung und dem Freizeitverhalten zu gewinnen. Ebenso spielen die Einstellung zu dem Fehlverhalten und die bereits daraus gezogenen Konsequenzen eine wichtige Rolle bei der Beurteilung.

Die Jugendgerichtshilfe muss sich einen Gesamteindruck verschaffen, um in der Gerichtsverhandlung einen Vorschlag zu der zu ergreifenden richterlichen Maßnahme zu machen. Der junge Mensch und seine Eltern werden in die Vorüberlegungen einbezogen.

Nach der Hauptverhandlung hat die Jugendgerichtshilfe die Aufgabe, bei der Erfüllung der richterlichen Maßnahmen zu helfen, diese zu vermitteln und zu überwachen.

Richterliche Maßnahmen können neben Jugendstrafe und sogenannten Zuchtmitteln wie Arrest Erziehungsmaßregeln sein:

  • Ableistung von Sozialstunden
  • Zahlung einer Geldbuße
  • Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs
  • Anti-Aggressions-Training
  • Verkehrserziehungskurs
  • Inanspruchnahme von Sucht- und Drogenberatung
  • Nachweis des regelmäßigen Schulbesuches
  • Gespräch im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs
  • Betreuungsweisung
  • etc.

Diese Aufgaben gelten auch für die erzieherischen Maßnahmen der Staatsanwaltschaft,  die in eingeleiteten Strafverfahren ohne die Durchführung einer Hauptverhandlung verhängt werden, z.B. bei Ersttätern, die sich einer geringfügigen Straftat schuldig gemacht haben und geständig sind. Diese Strafverfahren werden nach Erfüllung der Maßnahme von der Staatsanwaltschaft eingestellt (Diversion).

 

Menden-Nord (Halingen, Bösperde und Landwehr) und Menden-Süd (Berkenhofskamp, Lendringsen, Hüingsen, Böingsen, Oesbern und Oberrödinghausen)

Frau M. Hamer

 

Menden-Mitte (Stadtmitte, Lahrfeld, Obsthof, Rauherfeld, Schwitten, Brockhausen, Barge) und Menden-West (Platte Heide, Papenbusch, Liethen)

Herr A. Schulte

 

Weitere Kontaktdaten finden Sie im Bereich Kontakt.

  • § 52 Sozialgesetzbuch Achtes Buch - Kinder und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • §§ 38 und 50 Jugendgerichtsgesetz (JGG)

Herr A. Schulte

a.schulte(at)­menden.de02373 903-1566 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau Hamer

skm(at)­skm-menden.de02373 928715Adresse | Sprechzeiten |

Wirtschaftliche Jugendhilfe

Die wirtschaftliche Jugendhilfe befasst sich mit der finanziellen Abwicklung der einzelnen stationären, teilstationären und ambulanten Hilfen für Kinder, Jugendliche und jungen Volljährigen.

Die jeweiligen Maßnahme wurde zuvor vom Kommunalen Sozialdienst in Zusammenarbeit mit dem Anspruchsinhaber und dessen Familie auf Ihre Geeignetheit und Notwendigkeit überprüft.

Finanzielle Abwicklung bedeutet zum einen die Auszahlung der jeweiligen Geldleistung, z.B. der Auszahlung von Pflegegeldleistungen oder Übernahme der Heimkosten. Auch werden die Ansprüche der Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen gegenüber anderen Sozialleistungsträgern oder Dritten durch die Mitarbeiter der wirtschaftlichen Jugendhilfe verfolgt.

Zum anderen erfolgt in der wirtschaftlichen Jugendhilfe die Überprüfung und Inanspruchnahme der Elternteile und Hilfeempfänger zu den entstehenden Kosten im Rahmen der gesetzlich geregelten Kostenbeitragsverpflichtung zur Refinanzierung der Jugendhilfeausgaben.

Ansprechpartner(innen):

Frau M. VogelPflegeverhältnisse A-J

Frau L. Kästener

Plegeverhältnisse K-M

andere Hilfen A-Mem

Herr T. Schröderalle Hilfe Men-Z

Weitere Kontaktdaten finden Sie im Bereich Kontakt.

 

Die zusätzlichen Richtlinien über die Gewährung wirtschaftlicher Jugendhilfe der Stadt Menden (Sauerland) finden Sie hier.

Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII)

Frau L. Kästner

l.kaestner(at)­menden.de02373 903-1347 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau M. Vogel

m.vogel(at)­menden.de02373 903-1337 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Herr T. Schröder

t.schroeder(at)­menden.de02373 903-1336 Team Allgemeiner Sozialdienst Adresse | Sprechzeiten | Details

Frau S. Siegeroth

s.siegeroth(at)­menden.de02373 903-1496 Team Stadtteilarbeit Spielflächen Adresse | Sprechzeiten | Details