Industriemuseum Menden

Fischkuhle 15, 58710 Menden

Tel. 02373 903-8770

E-Mail: museum@menden.de


Öffnungszeiten 
Mittwoch & Donnerstag: 09.00 - 17.00 Uhr
Samstag & Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr
Montag, Dienstag, Freitag, Feiertags: geschlossen

An folgenden Feiertagen bleibt das Industriemuseum geschlossen:

2022: Neujahr (01.01.) |  Karfreitag (15.04.) | Ostersonntag (17.04.) | Ostermontag (18.04.) | Tag der Arbeit (01.05.) | Christi Himmelfahrt (26.05.) | Pfingstsonntag (05.06.) | Pfingstmontag (06.06.) | Fronleichnam (16.06.) | Tag der Deutschen Einheit (03.10.) | Allerheiligen (01.11.) | Heiligabend (24.12.) | 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) | 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.) | Mittwoch (28.12.) | Donnerstag (29.12.) | Silvester (31.12.)

Ab Mittwoch, 4. Januar 2023 steht Ihnen das Industriemuseum wieder für einen Besuch offen!


Kontakt

Sonderausstellungen und Veranstaltungen

Himmelslieder, Freudenklänge...

... gemeinsam singen wir zum Advent und zur Weihnacht!

Samstag, 10. Dezember 2022, 16.30 Uhr

Kaminsaal, Gut Rödinghausen

 

Konzert des Paul Gerhardts Chors, Menden Platte Heide

Unter der Leitung von Reinhard Broich

und mit Textbeiträgen von Edeltraud Kwiatkowski

 

Der Eintritt ist frei,

wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sonderausstellung "Aber nach hundert Jahren..."

Jubiläumsausstellung zum 225. Geburtstag und 175. Todestag von Annette von Droste-Hülshoff 2022/2023 mit Werken der Mendener Künstler*innen Sonja Heller, Jeannette Obst und Anno Weihs       

03.12.2022 bis 29.01.2023

Der 225. Geburtstag von Annette von Droste-Hülshoff im Jahr 2022 sowie ihr 175. Todestag 2023 sind der Anlass und gleichzeitig der thematische Schwerpunkt einer Jubiläumsausstellung auf Gut Rödinghausen (bis 29.01.2023). »Aber nach hundert Jahren…« wollte sie gelesen werden - diesen Wunsch haben ihr die drei Künstler*innen Sonja Heller, Jeanette Obst und Anno Weihs aus Menden erfüllt. 

Eine Dichterin, wortgewaltig und tiefgründig, im Innersten rebellisch und voller Sehnsucht nach Befreiung von den starren gesellschaftlichen und gedanklichen Konventionen ihrer Zeit gibt den Anstoß, neue junge, aufrüttelnde Werke der bildenden Kunst entstehen zu lassen:

Sonja Heller verbindet Portraitzeichnungen der Dichterin mit druckgrafischer Illustration; versteckt ganze Gedichte in Pigmentdrucken auf Stoff, um sich so dem großen Thema der Dichterin zu nähern: die Natur. Sie thematisiert Annettes innere Welt in Keramikobjekten und Scanografien: dreidimensionale Objekte, die aus diversen Materialien entstehen, werden hierbei in ein zweidimensionales Foto transferiert.

In ihrer Werkreihe »Annette10« verweist Jeannette Obst auf zehn ausgewählte Facetten der Persönlichkeit Annette von Droste-Hülshoffs. Dabei thematisiert sie die psychische und physische Verfassung der Dichterin, aber auch andere Bedingungen ihres Schaffens. Die oft transmedialen Arbeiten bestehen aus Installationen, analogen und digitalen Zeichnungen, digitalen Multilayern sowie zwei Video-Installationen – und häufig einem Augenzwinkern.

Mit seinen ausgestellten Werken folgt Anno Weihs mit gut 200-jähriger Verspätung der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff durch das Hönnetal. Von Gut Rödinghausen aus unternahm die Dichterin seinerzeit ausgedehnte Wanderungen in das nahegelegene Hönnetal und die nähere Umgebung. Ihre Eindrücke und Erlebnisse wurden u. a. 1841 anonym in dem Buch »Das malerische und romantische Westphalen« mit veröffentlicht. Anno Weihs nimmt diesen roten literarischen Faden auf und begibt sich ebenfalls auf die Wanderung durch diesen Teil seiner unmittelbaren Heimat. Mit vorwiegend analogen und kameralosen, experimentellen Fotografien hält er seine Eindrücke und Annettes Worte fest. Auf dieser Basis entstehen Arbeiten mit und auf Papier, Leinen oder Glas, fragile Unikate und raumgreifende Installationen - keine klassischen Fotografien, sondern Objekte, die ihren Ursprung im Umgang mit lichtempfindlichen Materialien und entsprechenden Prozessen haben.

Save the date!

Ausstellungseröffnung "Aber nach hundert Jahren..."
Freitag, 02.12.2022, 18.00 Uhr | Kaminsaal, Gut Rödinghausen

Begrüßung und Einführung: Jutta Törnig-Struck M.A. | Museumsleiterin

Musikalisches und literarisches Begleitprogramm: Sabine Thielmann

Besucherhinweise:

  • Für die Eröffnungsfeier ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.
  • Allen Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, während des gesamten Aufenthaltes eine medizinische Schutzmaske (OP- oder FFP2-Maske) zu tragen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Matinee mit Annette Luig

LiedGut - Eine Matinee mit Sopranistin Annette Luig und ihrem Programm zur Weihnachtszeit

Sonntag, 18.12.2022, 11.00 Uhr | Kaminsaal, Gut Rödinghausen

Annette Luig kommt in ihre Heimatstadt Menden und gastiert mit einem stimmungsvollen Programm im Kaminsaal von Gut Rödinghausen. Die in Menden geborene Sopranistin studierte an der Kölner Musikhochschule, wo sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit erhielt sie eine Fülle von Preisen und Auszeichnungen bei Wettbewerben.

Zum Repertoire der vielseitigen Sopranistin gehören große lyrische Koloraturpartien der Opernliteratur ebenso wie bedeutende Hauptrollen aus Operette und Musical. Während ihrer Zeit als langjähriges Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden hat sie in vielen Hauptpartien ihres Fachs aus Oper, Operette und Musical auf der Bühne gestanden.

Veranstalter:

AktiVokal e. V. im Rahmen seiner Initiative „GUT klingt gut!“
Eintritt: 16,00 Euro im Vorverkauf | 18,00 Euro an der Tageskasse
Kartenreservierung möglich unter karten@aktivokal.de


Matinee mit Peter Worms

LiedGut - Eine Matinee mit Musiker & Sänger Peter Worms und seinem Programm »WESTWIND«

Sonntag, 30.10.2022, 11.00 Uhr | Kaminsaal von Gut Rödinghausen

»Besinnen wir uns wieder mehr auf unser Inneres in Zeiten des Wandels und der Unruhe«, das sagt der Pulheimer Musiker, Sänger und Journalist Peter Worms. Begegnet man zum ersten Mal seiner Musik, erlebt man eine besondere Tiefe und Aussagekraft in den Liedern, die es schafft, sich im Kopf und im Herzen zu verankern. In Zeiten von Fake-News und »alternativen Wahrheiten« ist es der Versuch des Künstlers, mit Musik den Wahrheiten des eigenen Lebens wieder nachzuspüren. Seine Lieder fordern die Hörer*innen heraus, den eigenen Gefühlen und Gedanken mehr Raum zu schenken und zunächst und vor allem sich selbst gegenüber ehrlich zu sein.

Peter Worms wird in Menden mit seinem Musikerfreund, dem Gitarristen Alexander Teschner auftreten. Das Programm des Pulheimer Künstlers verspricht ein ganz besonderer emotionaler Moment zu werden, eine Art Umarmung, mit der er auf musikalische Weise seine Zuhörer*innen beschenken möchte.

Veranstalter:

AktiVokal e. V. im Rahmen seiner Initiative „GUT klingt gut!“
Eintritt: 16,00 Euro im Vorverkauf | 18,00 Euro an der Tageskasse
Kartenreservierung möglich unter karten@aktivokal.de


"Das ist der Hammer!" - Lichterabend im Oberrödinghauser Hammer

Hartes Eisen trifft auf weiches Licht!

Wo einst die edlen Herren von Dücker Eisen schmieden ließen, erhellen am Freitag, 14. Oktober 2022 von 18.00 bis 22.00 Uhr erstmalig stimmungsvolle Lichter das technische Kulturdenkmal Oberrödinghauser Hammer. Mit unterhaltsamen Kurzführungen mit Lhoist-Mitarbeiter Markus Kordes und rustikalen Schmiedevorführungen des Mendener Kunstschmieds und Metallbaumeisters Christian Janßen haben Sie redensartlich »zwei Eisen im Feuer«!

Die Kurzführungen und Schmiedevorführungen finden den gesamten Abend über im Wechsel statt. Der Eintritt ist frei; eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Am Oberrödinghauser Hammer im Mendener Ortsteil Oberrödinghausen zeigt sich der Unternehmergeist der Adelsfamilie von Dücker, die im 18. Jahrhundert mehrere Eisenhämmer an der Hönne betrieben. Darunter auch der Alte Hammer in Oberrödinghausen, der zur »Rödinghauser Eisenfabrique« gehörte. Bis zu seiner Stilllegung im Jahr 1955 nutzte die Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG den Hammer, zuletzt als Schmiede. Als Mitglied im Verband WasserEisenLand e.V. - Industriekultur in Südwestfalen erinnert das Industriemuseum auf Gut Rödinghausen an diese und weitere bedeutende Industriepioniere und -zeiten in Südwestfalen.

»Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist«

 

Veranstaltungshinweise:

Der Hammer liegt an der Bundesstraße 515 gegenüber vom Kalkwerk Hönnetal. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen an der Werkseinfahrt 3 zur Verfügung. Von dort ist es ein ca. fünfminütiger Fußweg über die Askeystraße zum Alten Hammer.

Aufgrund der teilweise unebenen Bodenverhältnisse empfehlen wir festes Schuhwerk!

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen; bitte informieren Sie sich frühzeitig!

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kalkwerk Hönnetal und des Industriemuseum Gut Rödinghausen in Zusammenarbeit mit Kunstschmied und Metallbaumeister Christian Janßen, Menden


Sonderausstellung "Zeitfenster" (28.08. bis 09.10.2022)

...Einblicke in Lebens- und Arbeitszeit(en), in Hoch-Zeiten, Endzeiten und Unzeiten

Als Bestandteil der diesjährigen, nunmehr 4. Ausgabe des KunstFest PASSAGEN und in inhaltlicher Verbindung zu dessen Thema »Zeit(en)« findet in den Sonderausstellungsräumen von Gut Rödinghausen die Ausstellung »Zeitfenster« statt. Mit Angela Seebohm und Dirk Vogel konnten zwei bedeutende regionale Künstler*innen zur Gestaltung des spartenübergreifenden Kunstfestes gewonnen werden. Mit ihren Ausstellungen wird diesmal insbesondere die inhaltliche Anbindung an die Dauerausstellung zur Industriegeschichte auf Gut Rödinghausen intensiviert.

»Arbeitszeit - Lebenszeit«, so lautet das Thema von Arbeiterporträts, die der Fotodesigner Dirk Vogel aus Altena in heimischen Unternehmen der Industrie und des Handwerks aufgenommen hat. Mit seinen beeindruckenden Fotobildnissen von Werktätigen, die nicht nur ihre Arbeits-, sondern auch einen Großteil ihrer Lebenszeit in den Betrieben verbracht haben, dokumentiert er in der Sprache ihrer Gesichter die Geschichte(n) ihres Lebens.

Die Ausstellungseinheit »Lebenszeit - Endlich« widmet sich Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens. Auch das Abschiednehmen vom Leben wird als eine intensive Phase der menschlichen Lebenszeit in würdevollen Porträts Ausdruck finden.

Die Mendener Fotokünstlerin Angela Seebohm fotografierte mit Sondergenehmigung der Lhoist Germany Rheinkalk GmbH Hönnetal die nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen ehemaligen Stollenanlagen zwischen Oberrödinghausen und Hemer. Im Zweiten Weltkrieg mussten im Rahmen des geheimen Rüstungsprojekts »Schwalbe 1« Tausende von Zwangsarbeitern unter menschenunwürdigen Bedingungen dort schuften, um unterirdisch Treibstoff für die Rüstungsindustrie zu gewinnen. Unter dem Titel »Unzeiten« zeigt Angela Seebohm ca. 20 Fotoarbeiten mit Motiven aus dem ehemaligen Stollen sowie eine Bildschirm-Installation.

Anhand von Museumsexponaten aus der ständigen Sammlung des Mendener Museums, ergänzt durch Leihgaben aus den befreundeten Museen der näheren Umgebung, wird das Thema »Zeit(en)« aus weiteren verschiedenen Blickwinkeln inszeniert und schlaglichtartig beleuchtet.

Die Sonderausstellung »Zeitfenster« kann über das KunstFest PASSAGEN hinaus bis einschließlich 09. Oktober 2022 besucht werden.

Ausführende: Dirk Vogel, Angela Seebohm, Industriemuseum Menden Gut Rödinghausen
 

Save the date!

Ausstellungseröffnung »Zeitfenster«

Sonntag, 28. August 2022, 11.00 Uhr | Kaminsaal von Gut Rödinghausen

Begrüßung: Dr. Roland Schröder | Bürgermeister der Stadt Menden

Einführung: Jutta Törnig-Struck M.A. | Museumsleiterin

Musikalische Begleitung: Janine Bauer | Gesang und Bernhard Kämmerling | Piano

ab 12.00 Uhr: Picknick im Grünen mit den Conférenciers Olaf Müller und Gabi Weiss

Eintritt frei!

Veranstaltungshinweis: Eine vorherige Anmeldung zur Eröffnungsfeier ist nicht erforderlich!


"Vom Selfie zum Selbstportrait, vom Schnappschuss zum Kunstwerk"

Wie erzählt man mit Fotos eine Geschichte und vermittelt Stimmungen und Emotionen? Wie fängt man in fotografischen Aufnahmen Zeitgeschichte(n) ein? Wie gelingt mit dem richtigen Licht, dem richtigen Winkel und der richtigen Einstellung ein ausdrucksstarkes Porträt?

Die Fotografie bietet jede Menge Möglichkeiten. Aber Momente wirkungsvoll festzuhalten oder ein Motiv richtig einzufangen, will gelernt sein. Egal, ob klassischer Neueinsteiger, leidenschaftlicher Hobbyfotograf mit Grundlagenkenntnissen oder angehender Fotokünstler - in diesem Workshop lernen Sie in lockerer Atmosphäre Tipps und Kniffe im Bereich der Fotografie und werden durch das im Workshop erlernte Wissen bessere Fotos machen. Leiten wird das Coaching der bekannte Altenaer Fotodesigner Dirk Vogel.

Der Kursus soll in Theorie und Praxis zu inhaltlich und gestalterisch lebendigen Fotos inspirieren. Anhand der Werke bekannter Fotografen werden die Theorie und die unterschiedlichen Arbeitsweisen vermittelt und mit einfach gestellten Aufgaben praktisch geübt. Direkt im Anschluss an die Aktionen werden die entstandenen Fotoarbeiten im Foyer des Herrenhauses auf einem großformatigen Bildschirm bis zum Ende der Sonderausstellung »Zeitfenster« (28.08. bis 09.10.2022) präsentiert.

Erweitern Sie Ihren Erfahrungshorizont und erleben Sie sich als Kunstschaffende neu!
Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Fotografiert werden kann dabei mit der eigenen Kamera, aber auch dem eigenen Smartphone.

Erste Eindrücke aus der Schaffenswelt des diplomierten Fotodesigners erhalten Sie über seine Website www.vogelgrafie.de. Dirk Vogel war sowohl für nationale, als auch internationale Magazine und Zeitungen sowie für Unternehmen und im Bereich Architektur tätig. Neben europaweiten Ausstellungen erschien 2011 u.a. der Bildband: »Gesichter der friedlichen Revolution«, in dem er in ausdrucksvollen Porträts die Menschen festgehalten hat, die sich in der Wende 1989 für den demokratischen Wandel engagiert haben.

Der jeweils ca. vierstündige Workshop wird an zwei Terminen im Industriemuseum Menden angeboten:

Samstag, 03. September 2022, 10.00 bis 14.00 Uhr: für Jugendliche ab 14 Jahren

Teilnehmerbeitrag: Kostenfrei

Sonntag, 04. September 2022, 10.00 bis 14.00 Uhr: für Erwachsene      

Teilnehmerbeitrag: Bitte um Spende in Höhe von 5,00 Euro an den Museums- und Heimatverein Menden/Sauerland e.V.

Veranstaltungshinweis: Eine Anmeldung ist bis zum 31. August 2022 im Kulturbüro der Stadt Menden bei Herrn Dannenberg erforderlich: Tel. 02373 903-8761, Mail: j.dannenberg@menden.de.

 

Es gelten die zum Besuchs- oder Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig!


Veranstaltungen im Rahmen des KunstFest PASSAGEN (28.08. bis 09.09.2022)

Zum Vergrößern bitte draufklicken!


"Annette, Armgard und Atty laden ein!": 03.08.2022

Öffentliche Themenführung auf Gut Rödinghausen: Ein kulturgeschichtlicher Streifzug durch Lebens- und Alltagswelt der Damen von Rödinghausen

Was verband die bekannte deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff mit dem Sauerland? Für welche kulinarische Spezialität hinterließ uns Armgard von Dücker ein handgeschriebenes Rezept? Und wie lebte es sich als letzte adelige Hausherrin auf Gut Rödinghausen? 

Über diese und viele weitere Fragen möchte Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck M.A. am Mittwoch, 3. August 2022, um 15.00 Uhr auf Gut Rödinghausen aus dem Nähkästchen plaudern. Die öffentliche Themenführung "Annette, Irmgard und Atty laden ein! Ein kulturgeschichtlicher Streifzug durch Lebens- und Alltagswelten der Damen von Rödinghausen" rückt starke und selbstbewusste Frauen ins rechte Licht, die über die Jahrhunderte auf verschiedene Weise mit Gut Rödinghausen verbunden waren. Spuren ihres Schaffens und Wirkens werden bei einem kurzweiligen Museumsrundgang sichtbar, über die wir uns bei einer anschließenden Tasse Kaffee in der stilvollen Cafeteria gemeinsam austauschen wollen.

Veranstaltungshinweise:

Die Teilnahmegebühr für Museumsrundgang und Kaffeetrinken beträgt 5,00 Euro/p.P. und ist am Veranstaltungstag in bar zu entrichten (keine Ermäßigung). Die circa 90-minütige Veranstaltung startet um 15.00 Uhr auf Gut Rödinghausen.

Anmeldungen für den Kaffeeklatsch mit den Damen von Rödinghausen werden bis Sonntag, 31. Juli 2022, entweder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums unter der Telefonnummer 02373 903-8770 (Mittwoch und Donnerstag 9.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr, Feiertags geschlossen) oder jederzeit per Mail an museum@menden.de entgegengenommen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmeranzahl begrenzt ist. Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Ihnen!

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig!


»Tierisch viel los! Tiere in der Kunst und vor der Linse«: 28.07.2022

Für seine große Foto-Safari am Donnerstag, 28. Juli 2022, 11.00 Uhr sucht Museumskäfer Rufus noch neugierige Forscherinnen und Forscher im Alter zwischen 7-10 Jahren, die mit ihm bildschöne Motive im Herrenhaus und Park von Gut Rödinghausen erspähen möchten!

Bei einem kurzweiligen Ausstellungsrundgang lassen wir uns zunächst von den Profis inspirieren: Ob gezeichnet, gemalt oder fotografiert - es gibt viele Möglichkeiten ein Tier künstlerisch einzufangen und festzuhalten. Ausgerüstet mit der eigenen Foto- bzw. Handykamera und dem nötigen Quäntchen Glück knipsen wir uns im Anschluss durch die heimische Tier- und Pflanzenwelt - immer auf der Suche nach dem perfekten Motiv! Auch die eine oder andere tierische Überraschung zum Anfassen wartet auf uns! Aber pssst, mehr wird nicht verraten!

Veranstaltungshinweise:

Die Teilnahmegebühr für Ausstellungsrundgang und Foto-Safari beträgt 4,00 Euro/p. P. und ist am Veranstaltungstag in bar zu entrichten (keine Ermäßigung). Die ca. 90-minütige Veranstaltung startet um 11.00 Uhr auf Gut Rödinghausen.

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl wird um telefonische oder schriftliche Voranmeldung bis Mittwoch, 27. Juli 2022, 12.00 Uhr unter Tel. 02373 903-8770 (Mittwoch und Donnerstag, 09.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr, Feiertags geschlossen) oder jederzeit per Mail an museum@menden.de gebeten, vielen Dank!

Es gelten die zum Besuchs- bzw. Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig!


"Offene Gärten im Ruhrbogen": 17.07.2022

Am Sonntag, 17. Juli 2022, ab 11.00 Uhr ist der Park von Gut Rödinghausen wieder eine von vielen Stationen der Reihe »Offene Gärten im Ruhrbogen«!

Unsere Parkführer - stilecht in historischen Kostümen gekleidet - laden zu einem kurzweiligen Rundgang ein, der Ihnen die Stilmerkmale eines englischen Landschaftsparks, den historischen Baumbestand sowie gartenbauliche Elemente näherbringen wird. Die kostenfreien, ca. 30-minütigen Führungen finden um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr statt. Der Treffpunkt ist vor dem Herrenhaus. Lassen Sie sich verzaubern!

Wer den Park auf eigene Faust erkunden, dabei aber nicht auf interessante Wissenshäppchen verzichten möchte, dem seien die Audiostationen an drei Standorten rund um Gut Rödinghausen empfohlen. Aus der Sicht einer gemütlichen Parkbank, eines gesprächigen Baums und einer melancholischen Skulptur wird die spannende Geschichte von Herrenhaus und Park lebendig nacherzählt. Kurbeln Sie sich durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Gut Rödinghausen!

UNSER TIPP: Auch das Industriemuseum kann an diesem Tag von 10.00 bis 18.00 Uhrmit seiner aktuellen Sonderausstellung »UnGezähmt - Das Tier in der Kunst« (noch bis zum 31. Juli 2022) eintrittsfrei besichtigt werden. Kinder im Alter zwischen 7 bis 11 Jahren lädt Museumskäfer Rufus auf geheimnisvolle Schatzsuche (Audioführung) oder zu einer Museumsrallye mit lustigen Rätselfragen ein. Auf alle erfolgreichen Schatzsucher und Rätsellöser wartet eine kleine Überraschung aus unserer Schatztruhe! Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Offenen Gärten im Ruhrbogen. Eine Broschüre mit allen beteiligten Gärten kann dort als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig!


Sommerferienprogramm der Städtischen Museen Menden: Auf den Spuren von Ritter Goswin: 07.07.2022

Wie lebte der Ritter mit seiner Familie und seinen Mannen auf der Burg? Ging Goswin auf die Jagd? Wie wurde gegen Feinde gekämpft? Diese und viele weitere Fragen rund um das Leben auf der Rodenburg wollen wir am Donnerstag, 07. Juli 2022 gemeinsam beantworten. Nach spannenden Geschichten und einer Bastelaktion treten wir den Rückweg an.

Unser ca. 90-minütiges Sommerferienprogramm richtet sich an holde Burgfräulein und tapfere Ritter zwischen 7-10 Jahren. Bitte an festes Schuhwerk denken! Der Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Hallenbad (Am Hünenköpfchen 1, 58706 Menden).

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 4,00 Euro pro Person ist bitte am Veranstaltungstag vor Ort zu entrichten.

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl wird um telefonische oder schriftliche Voranmeldung bis Mittwoch, 06. Juli 2022, 12.00 Uhr unter Tel. 02373 903-8770 (zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums: Mittwoch und Donnerstag, 09.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr, Feiertags geschlossen) oder jederzeit per Mail an museum@menden.de gebeten, vielen Dank!

 

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig!


UnGezähmt - Das Tier in der Kunst: 11.06. bis 31.07.2022

Manege frei!

Allerlei heimische und exotische, zahme und wilde Tiere tummeln sich vom 11. Juni bis 31. Juli 2022 in der neuen Sonderschau »UnGezähmt - Das Tier in der Kunst« auf Gut Rödinghausen.

Wo der »Schneehase« des bekannten Tiermalers Bruno Liljefors einen Haken zur »Tigerkatze« des berühmten Expressionisten Oskar Kokoschka schlägt und Ulla Brockfelds »Hahn« den »Eisbären« des Mendener Bildhauers Walter Voß wach kräht, da zeigt sich: Das Tier ist seit jeher ein bildwürdiges Motiv, das auf vielfältige Weise Eingang in die bildende Kunst gefunden hat!

MitGefühl

So auch bei Karina Zutter und Axel Böcker aus Hemer, deren Fotografien das Tier in seinem natürlichen Lebensraum kunstvoll einfangen. Mit der Makro-Aufnahme einer lachenden Libelle (»Don`t worry, be happy«) gelang ihnen kürzlich ein viel beachtetes, preiswürdiges Fotokunstwerk. Mit professionellen Kameras, Objektiven, oft auch Tarnzelten und -netzen im Gepäck geht das Ehepaar seit 20 Jahren weltweit auf Fotosafari. Ob in der Luft, unter Wasser oder auf der Erde - nahezu überall spüren die beiden Hobbyfotografen ein potenzielles Motiv auf. Ihre Aufnahmen sind das Ergebnis einer intensiven und beharrlichen Auseinandersetzung mit der Natur, die den Betrachter für die Zerbrechlichkeit unseres Ökosystems sensibilisieren wollen.

Die Seele des Tieres spricht auch aus den Werken des schwedischen Tiermalers Bruno Liljefors. Alltägliche Szenen aus der freien Natur verdichtet Liljefors zu einer einfühlsam erzählten Geschichte, die sich ganz auf den spannungsvollen Moment der Aktion konzentriert: hier der aufgeschreckt auf den Betrachter zustürmende Hase, dort die aufgeregte Entenmutter, die ihre Küken in ständiger Wachsamkeit durch das hohe Gras des Ufers geleitet. Neben ihrer inhaltlichen Tiefe verzaubern Liljefors Gemälde durch die realistische Darstellung ihrer tierischen Hauptdarsteller.

BildSchön

Nicht die naturgetreue, sondern die individuelle Wiedergabe ist wiederum bei den bildhauerischen Arbeiten von Walter Voß und Wilhelm Hausmann ausschlaggebend. Auf der Suche nach der Urform folgen sie einer einfachen Farben- und Formensprache, die ihrem Verständnis von Harmonie, Schönheit und Vollkommenheit entspricht. So wird das Tier auf seine charakteristischen Bewegungs- und Verhaltensmomente reduziert. Nicht das realistisch Äußere, sondern das gefühlvolle Innere steht hier im Vordergrund.

MitLeid

Eine schockierende Parallelwelt tut sich hingegen überall dort auf, wo das Tier den Launen des Menschen schutz- und wehrlos unterworfen ist: sei es als modisches Accessoire oder als bedrohtes Opfer von Umweltverschmutzung.

ArtenVielfalt

Mit zahlreichen bis heute selten ausgestellten Werken öffnen wir die Schatzkammer der Mendener Museumsbestände. Ergänzt wird die Schau von Werken des in Menden arbeitenden abstrakten Malers Michael Nouwens, der hier extra eine Hand voll “tierisch” figürlich gehaltener Leinwandarbeiten aus seinem großen Fundus herausgesucht hat.

 

Die Sonderschau »UnGezähmt - Das Tier in der Kunst« dokumentiert in ebenso eindrucksvollen wie nachdenklich stimmenden Werken die einfühlsame bis zerstörerische Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt. Daneben überrascht die Gegenüberstellung gattungsübergreifender Tierdarstellungen: barocke Druckgrafik trifft auf moderne Skulptur, figürlich-abstrakte Malereien auf gestochen scharfe Fotografien. Hier herrscht Artenvielfalt!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

SAVE THE DATES!

Ausstellungseröffnung

Fr., 10. Juni 2022, 18.00 Uhr

Begrüßung: Henni Krabbe, Erste Beigeordnete Stadt Menden

Einführung: Jutta Törnig-Struck M.A., Museumsleiterin

Musikalische Begleitung: Helen Blau, Städtische Musikschule Menden

Eintritt frei | Anmeldung bis Mi., 08. Juni 2022 zwingend erforderlich

 

Unser Kinder- und Familienprogramm zur Sonderausstellung "UnGezähmt - Das Tier in der Kunst":

Familiensonntag mit Marionettentheater »Peter und der Wolf« und Ausstellungsrundgang

So., 3. Juli 2022, 15.00 Uhr

Ein Stück des Iserlohner Figurentheaters Musikus mit Marionettenspieler Werner Vogell, begleitet von Steffi Ingenpaß als Märchenerzählerin und Ulrich Frenschkowski am Piano. Auf den tierischen Nachmittag stimmt Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck mit einem kurzweiligen Ausstellungsrundgang ein. Eine lachende Libelle, ein pelziger Sonnenanbeter und ein fliegender Edelstein warten auf unserer Exkursion in die heimische Natur- und Tierwelt!

Kosten: 4,00 Euro/p. P. vor Ort | Anmeldung bis Do., 30. Juni 2022, 12.00 Uhr zwingend erforderlich

 

KONTAKT UND ANMELDUNG FÜR UNSER BEGLEITPROGRAMM:

Tel. 02373 903-8770 zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums (Mi., Do., 09.00-17.00 Uhr, Sa., So., 10.00-18.00 Uhr, feiertags geschlosser) oder jederzeit per Mail an museum@menden.de

Wir bitten um Beachtung und Einhaltung der zum Besuchs- oder Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen. Bitte informieren Sie sich frühzeitig, vielen Dank!


OLDIES BUT GOLDIES…

Oldtimer-Ausstellung im Gutshof von Gut Rödinghausen

Am Samstag und Sonntag, 28./29. Mai 2022 machen ausgewählte historische PS-Schätzchen auf zwei und vier Rädern Halt auf Gut Rödinghausen. Ob VW Bus T1, BMW 2002 oder Opel Commodore: Die liebevoll gepflegten Modelle lassen die Herzen aller Oldtimer-Liebhaber und Hobbyschrauber gleichermaßen höherschlagen! Und was dem Wagen sein Motoröl und Benzin, sind dem Besucher sein Essen und Trinken - Bratwurst, Pommes, Reibekuchen, Waffeln, Warm- und Kaltgetränke stehen für einen leckeren Boxenstopp zwischendurch bereit!

Die kostenfreie Veranstaltung startet an beiden Tagen um 10.00 Uhr und endet samstags um 20.00 Uhr, sonntags um 18.00 Uhr. Auch das Industriemuseum kann in dieser Zeit eintrittsfrei besichtigt werden. Kurzweilige Crashführungen von 30 Minuten um 12.00 und 15.00 Uhr bringen die aktuelle Sonderausstellung mit »Schätzchen« aus den 70er Jahren und die Geschichte des Herrenhauses an beiden Veranstaltungstagen näher. Kinder im Alter zwischen 7 bis 11 Jahren können sich bei einer Audioführung oder Museumsrallye das vornehme Zuhause von Museumskäfer Rufus zeigen lassen.

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, bitte informieren Sie sich frühzeitig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch; der Eintritt ist frei!

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Veranstaltung um eine Ausstellung und keine Ausfahrt von Oldtimern handelt.


Demos, Discos, Denkanstöße - Die 70er in Westfalen: 11.03. bis 02.05.2022

»Bunt und verstörend zugleich…«

…so wird sich die neue Sonderausstellung über die 1970er Jahre in Westfalen den Besucher*innen auf Gut Rödinghausen präsentieren.

Der Rückblick auf die mittlerweile historisch gewordenen 1970er Jahre, auf eine Zeit der Liberalisierung und Modernisierung, aber auch der Ungewissheit, der Bedrohung, des Terrors und der Angst, wird als Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes in Kooperation mit dem rock ‘n’ popmuseum Gronau gezeigt und mit Exponaten aus den Mendener Museen ergänzt und bereichert.


Weihnachtsausstellung: 27.11.2021 bis 30.01.2022

»Frohe Weihnacht auf Gut Rödinghausen!«

Eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Heimatmuseum Fröndenberg

Mit allerlei historischem Spielzeug aus unserer umfangreichen Sammlung möchte unsere diesjährige Weihnachtsausstellung an das Weihnachtfest vergangener Zeiten erinnern - an die Zeit, als Puppenstuben, Kaufmannsläden und Schaukelpferde für leuchtende Kinderaugen sorgten. Lassen Sie sich von der festlichen Ausschmückung von Gut Rödinghausen verzaubern, wenn - damals wie heute - sattes Tannengrün, warmer Kerzenschein, funkelnde Christbaumkugeln und reichlich Lametta aufeinandertreffen.

Friedvolle Weihnachtstage im Kreis der Liebsten - das war auch tiefer Wunsch der Menschen in Kriegszeiten. Aus Kriegstagebüchern und Weihnachtskarten spricht die Hoffnung auf ein baldiges, unversehrtes Wiedersehen mit der Familie. Daneben erschüttert die Kehrseite des Weihnachtsfestes, das von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken instrumentalisiert wird. Als Flieger oder Soldaten gestaltete Backförmchen sind etwa ein trauriger Beleg dafür, wie weit das politische Zeitgeschehen in das eigene Zuhause vordringt - Weihnachten in dunklen Zeiten.

Der Eintritt ist frei!


"Patrick Lemke": 29.08.2021 bis 30.01.2022

Dass künstlerische, immer wieder neue Zusammenspiel von Formen und Farben, von Licht und Schatten des Künstlers Patrick Lemke (* 1972) erhellt die dunklen Wintermonate. Eigens für das Zwischengeschoss von Gut Rödinghausen hat der in Menden aufgewachsene und in Berlin lebende Künstler eine 37 m große, begehbare Installation geschaffen, die die Besucher*innen unmittelbar in sein künstlerisches Schaffen eintauchen lässt.

Der Eintritt ist frei!


"Offene Gärten im Ruhrbogen": 15.08.2021

Am Sonntag, 15.08.2021 haben Besucher*innen die einmalige Gelegenheit in eine längst vergangene Epoche einzutauchen. Bei einer Führung durch den wildromantischen englischen Landschaftspark von Gut Rödinghausen genießen Sie nicht nur die wunderschöne Natur, sondern werden auch von Museumsführern in historischen Kostümen aus der Entstehungszeit von Gut Rödinghausen (um 1807) durch den Garten geleitet.  

Die Veranstaltung startet um 11.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr finden kostenfreie Führungen durch den Park von Gut Rödinghausen statt (Dauer: etwa 30 Minuten). Eine vorherige Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Auch das Industriemuseum kann in dieser Zeit eintrittsfrei besichtigt werden.

Weitere Informationen zu den Offenen Gärten finden Sie auf der offiziellen Webseite der Offenen Gärten im Ruhrbogen


"beHAUPTungen": 27.03.2020 bis 18.07.2021

Mendener und andere Köpfe – Porträts von Rudolph Schmöle bis Jackie Kennedy

Diese Ausstellung eröffnet ein ungewöhnliches Spektrum des Bildthemas Porträt: neben repräsentativen Bildnissen und Charakterdarstellungen von Mendener Köpfen, aber auch von weltberühmten Persönlichkeiten, werden Arbeiten gezeigt, die das menschliche Angesicht aus unerwarteten Blickwinkeln erfassen.

Porträts von demütigen und wagemutigen Menschen, von sehr jungen und schön alten Menschen, von Dickschädeln und echten Originalen, Bildnisse von Menschen, die sich behaupten oder die „unter die Haube“ gekommen sind, die sich offenbaren oder verstecken – die Ausstellung "beHAUPTungen" bietet außergewöhnliche Begegnungen mit dem menschlichen Angesicht.

In der Ausstellung werden u.a. Arbeiten der folgenden Künstler gezeigt:
Georg Köster | Linda Lebeck | Robert Lebeck | Friedrich Lillotte | Claudia Mölle | A. Osterhold | Walter Schultz | Sophia von Schade zu Ahausen | Angela Seebohm | Dirk Vogel

Der Eintritt ist frei!


"Verwahrt - Verehrt - Verbrannt": 01.09. bis 22.11.2020

Was bleibt, ist Papier und Tinte

Margaret Atwood brachte es mit ihrer Aussage auf den Punkt: »At the end, we‘ll all become stories.« Während eines Menschenlebens sind es vor allem niedergeschriebene Worte, die uns am Ende repräsentieren. Ein Liebesbrief. Eine Einkaufsliste. Ein Testament. Aus all diesen Buchstabenhaufen lassen sich Geschichten rekonstruieren. Offenbar ist es also wichtig und voller Energie, das geschriebene Wort, wenn es uns so viel hinterlässt. Aber die Wertschätzung dafür ist längst nicht selbstverständlich. Man denke an die Bücherverbrennung, an die verbotenen Bücher. Geschichte und Geschichten – einfach zerstört. Umso wichtiger ist es, Bücher und ihre Bedeutsamkeit zu verstehen, zu achten und zu bewahren.

Darum geht es auch in der Ausstellung »Verwahrt - Verehrt - Verbrannt«, die zum festen Programm der 2. Ausgabe des KunstFest PASSAGEN gehört. Hierbei geht es um das Ausstellen von historischen Exponaten aus dem Museum in Menden, dem Archivbestand von Dücker-Plettenberg auf Gut Rödinghausen, dem Stadtmuseum Iserlohn und dem Stadtarchiv Iserlohn. Mit diesen historischen Museumsexponaten, aber auch mit dem Thema »Bücher« allgemein beschäftigen sich die Künstlerinnen Jette Flügge, Karin Heyltjes, Annette Kögel, Dagmar Müller und Rosi Wolf-Laberenz in weiteren ausgestellten Arbeiten. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, Geschichten zu treffen, die überlebt haben.

Die Ausstellung zum Thema »Freiheit« erhält einen besonderen aktuellen Aspekt durch die Corona-Situation, die sich im Symbol der Maske manifestiert. Auch dieses Thema wird von den Künstlerinnen aufgegriffen und umgesetzt.

Der Eintritt ist frei!