Schulsozialarbeit in Menden

 

Was ist Schulsozialarbeit?

Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets wurde in Menden im Jahr 2011 erstmalig Schusozialarbeit an allen Grundschulen und weiterführenden Schulen installiert. Von Beginn an waren neben der Hilfestellung in Fragen der Bildung und Teilhabe, klassische Themen der Schulsozialarbeit bei den Kolleginnen im Fokus der Arbeit. Mit wachsendem Bedarf, Angebot und auch Bekanntheitsgrad der Schulsozialarbeit beschloss der Rat der Stadt Menden im Jahr 2017 die Stellen für Schulsozialarbeit zu entfristen. So ist der Fortbestand der Schulsozialarbeit für alle Mendener Schulen langfristig gesichert.

 

Von links:

NameZuständigkeit
Simone StegbauerGemeinschaftsgrundschule Platte Heide mit den Teilstandorten Malvenweg und Robert-Leusmann-Straße, Albert-Schweitzer-Schule mit dem Teilstand Hochfuhr
Charlotte GreweGesamtschule Menden, Josefschule Menden, Walburgisschulen
Verena NiemeierNikolaus-Groß-Schule Bösperde, Gymnasium an der Hönne
N.N.Bischoff-von-Ketteler-Schule mit dem Teilstandort Haydnstraße, Josefschule Lendringsen
Andrea AbbenhausRealschule Menden

 

Unterschiedliche Zielsetzungen und Aufträge bestimmen das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit.

So ist die Zielsetzung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets die Förderung bedürftiger Kinder und Jugendlicher im Hinblick auf Ausgleich sozialer Benachteiligung und Ermöglichung gleicher Chancen auf Bildung und Teilhabe.

Bei den von Benachteiligung betroffenen Kindern und Jugendlichen sollen

  • die Bereitschaft und die Voraussetzungen zum Lernen gefördert und dadurch Fehlzeiten verringert werden
  • der Schulerfolg erhöht werden
  • die Abbrecherquote reduziert werden, sowie
  • die Teilhabemöglichkeiten an Sport- und Kulturangeboten gewährleistet werden.

Schulsozialarbeit im Rahmen von BuT soll auf den Abbau der Folgen wirtschaftlicher Armut, insbesondere Bildungsarmut und sozialer Exklusion, hinwirken und die arbeitsmarktliche und gesellschaftliche Integration durch Bildung fördern.

Darüber hinaus bedeutet Schulsozialarbeit:

  • Integration von Schülern mit sozialen und/ oder individuellen Problemlagen
  • Hilfestellung bei der Bewältigung allgemeiner Herausforderungen und Probleme des Alltags
  • Beratung und Vermittlung (Schüler, Eltern, Lehrer)
  • Förderung von Basis- und Schlüsselqualifikationen
  • Förderung der Eigeninitiative von Schülern
  • Prävention
  • Teilhabe erfahren, Partizipation lernen
  • Hilfestellung bei der Gestaltung von Bildungsübergängen (Grundschule - weiterführende Schule, weiterführenden Schule – Beruf)

Das Aufgabengebiet und die eingesetzten Methoden der Schulsozialarbeit sind weitreichend und vielfältig.

Zu den inhaltlichen Aufgaben zählen unter anderem:

  • BuT-Beratung
  • offene Sprechstunden für Schüler, Eltern und Lehrkräfte
  • Einzelförderung
  • Krisenintervention
  • Hausbesuche
  • Arbeit mit Eltern
  • Arbeit mit Geflüchteten
  • Inklusionsarbeit
  • Präventionsarbeit als Kooperationspartner von Jugendschutz und Jugendbildung
  • Projektarbeiten
  • Medienerziehung
  • Berufsorientierung
  • Freizeitangebote
  • Ferienangebote
  • Stadtteilarbeit

Alle Familien mit Kindern u. Jugendlichen unter 18 bzw. 25 Jahren, die ALG-II-Leistungen, Sozialgeld, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialhilfe/Grundsicherung beziehen, haben grundsätzlich Anspruch auf die neuen Leistungen. Informieren Sie sich hier, was alles möglich ist!

 

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruchsberechtigt sind Familien, die eine dieser Leistungen erhalten

ALG-II-Leistungen oder Sozialgeld

Wohngeld oder Kinderzuschlag

Sozialhilfe oder Grundsicherung

Ansprechpartner ist das Jobcenter.
Weitere Informationen auf den Internetseiten des Jobcenters unter www.jobcenter-mk.de

Ansprechpartner ist die Stadt Menden.
Sie geben Ihren Antrag im Bürgerbüro, der von dort aus weitergeleitet wird.

Ansprechpartner ist die Stadt Menden.
Sie stellen den Antrag beim Team Soziales, von dort aus wird er weitergeleitet.

 

Welche Leistungen gibt es?

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es zusätzlich zum Regelbedarf sogenannte Bedarfe für Bildung und Teilhabe:

  • Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten für Schülerinnen und Schüler sowie für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung (KiTa) besuchen.
  • Schulbedarf für Schülerinnen und Schüler Schülerbeförderungskosten für Schülerinnen und Schüler.
  • Lernförderung für Schülerinnen und Schüler.
  • Zuschuss zum Mittagessen für Schülerinnen und Schüler, die eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen, und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen oder für die Kindertagespflege gezahlt wird.
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (z.B. Sportverein, Musikschule etc.).

 

Wie werden die Leistungen erbracht?

Die Leistungen werden mit Ausnahme des Schulbedarfes und der Kosten für die Schülerbeförderung nicht als Geldleistungen erbracht. Die Leistungen werden von der zuständigen Stelle bewilligt und mit dem jeweiligen Leistungsanbieter direkt abgerechnet. Bitte bewahren Sie Rechnungen, Quittungen, Nachweise oder Anmeldungen gut auf, da Sie diese gegebenenfalls vorlegen müssen.

Wenn Sie für Ihre Kinder Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, erhalten Sie die Anträge und Informationen bei der Stadt Menden. Für die abschließende Bearbeitung ist der Märkische Kreis zuständig. Die Anträge werden von der Stadt Menden entgegengenommen und dann dorthin weitergeleitet.

 

Wie stelle ich einen Antrag?

Für alle Leistungen für Bildung und Teilhabe ist für jedes Kind ein gesonderter Antrag erforderlich - und zwar bevor die Leistung in Anspruch genommen werden soll. Bei der Antragstellung erfahren Sie auch, welche Unterlagen/Bescheinigungen Sie vorlegen müssen.

Weitere Informationen zum Bildungspaket finden Sie auch auf den Internetseiten

Unter Familienlotse finden Sie zahlreiche Informationen z. B. zu Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung, Vereinen und vieles mehr.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich und klären offene Fragen.