Städtische Kindertageseinrichtung Vollmersbusch

 

 

Die städt. Kindertageseinrichtung Vollmersbusch liegt im Ortsteil Platte-Heide (Bezirk lX) des Mendener Stadtteils West. Wir bilden zusammen mit dem evangelischen Kindergarten Paul-Gerhardt und dem katholischen Kindergarten St. Marien das Familienzentrum Platte-Heide mit dem Ziel, gemeinsam die vom Land NRW definierten Voraussetzungen größtmöglich zu erfüllen und ihre Angebote durch die Vernetzung der drei Verbundeinrichtungen für alle Familien im Stadtteil zu öffnen.

Mit dieser Weiterentwicklung der Arbeit sollen Prozesse in Gang gesetzt bzw. gestützt werden, die

• die Qualität der frühkindlichen Bildung und Förderung weiter steigern,

• die Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungs- und Bildungsaufgabe stärken und

• die Familien in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

Die städt. Kindertageseinrichtung Vollmersbusch liegt im Bezirk Platte-Heide Liethen, des Mendener Stadtteils West.

 

Träger unserer Einrichtung:

Stadt Menden, Am Neumarkt 5, 58706 Menden


Im direkten Umfeld der Kindertagesstätte befinden sich:

  • mehrere Spielplätze
  • eine Sporthalle
  • der Jugendtreff
  • die Gemeinsschaftsgrundschule Platte-Heide
  • Bäckereien
  • ein kleiner Wochenmarkt 
  • eine Apotheke

Die Mendener Innenstadt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch zu Fuß zu erreichen.


Städt. Kindertagesstätte Vollmersbusch

Kontakt

Am Vollmersbusch 45
58708 Menden
 02373 66595


Zurück

Unser Team

Personelle Ausstattung
Unser Team besteht aus folgenden pädagogischen Fachkräften, die sowohl in Voll- und auch in Teilzeit tätig sind:

  •  staatlich anerkannte Erzieherinnen
  •  Heilpädagoginnen
  •  Kinderpflegerin
  •  Integrationskräfte (gruppenübergreifend)
  •  staatlich anerkannte Freizeitpädagogin
  •  Erzieherin im Anerkennungsjahr
  •  FOS-Praktikant/in
  •  Hauswirtschaftskraft
  •  eine Zusatzkraft aus den Iserlohner Werkstätten



Räumlichkeiten

 

Die Kindertagesstätte Vollmersbusch besteht seit 1982 und verfügt zurzeit über 95 Plätze. Die Einrichtung umfasst 5 Gruppen für Kinder im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt.

Die Sonnen-, Wolken- und Sternengruppe befinden sich im Erdgeschoss, die Regenbogengruppe liegt im Untergeschoss der Einrichtung. Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum, einen Nebenraum und jeweils einen Waschraum.

Im Anbau befindet sich die Mondgruppe. Hier stehen ein Gruppen- und Nebenraum, ein Waschraum (Sanitärraum und Wickelbereich), Flur mit Garderobe und ein separater Schlafraum zur Verfügung.


Die Eingangshalle wird als zusätzlicher Spielbereich und als Treffpunkt in der Bring- und Abholphase von den Eltern genutzt. Darüber hinaus befinden sich in der Einrichtung weitere Räumlichkeiten:

Erdgeschoss:

  • Büro
  • Personalraum
  • Sanitärraum mit Dusche
  • Wickelraum
  • Turnhalle
  • Materialraum
  • Küche
  • Matschraum

Untergeschoss:

  • großer Mehrzweckraum
  • Küche
  • Sanitärräume
  • Schlafraum/Snoezelraum
  • Büro
  • Materialraum

 




Außengelände

Die Einrichtung verfügt über ein großes, attraktives Außengelände, das 2011/2012 neu gestaltet wurde und die Möglichkeit zum Freispiel, Laufen, Toben, Klettern, Verstecken oder sich Ausprobieren bietet.

Folgende Spielgeräte können draußen genutzt werden:

  • Rutsche
  • Vogelnestschaukel
  • Sand/ - und Matschecke
  • Klettergerüst
  • Torwand
  • Sandkästen
  • Trampolin
  • Balancierbalken.

Vor dem Eingangsbereich zum Untergeschoss befinden sich außerdem eine großräumige Grünfläche und ausreichend Platz für weitere Aktionsmöglichkeiten im Freien.



Öffnungszeiten und Betreuungszeiten

Montag - Freitag 6:45 Uhr - 16:30 Uhr

Die genauen Öffnungszeiten richten sich nach den Buchungsverträgen.

Bei diesen Buchungszeitenist der Kindergarten für Ihr Kind
zu folgenden Zeiten geöffnet:
25 Wochenstunden07:30 bis 12:30
35 Wochenstunden im Block,mit Mittagessen07:00 bis 14:00
35 Wochenstunden geteilt07:30 bis 12:30 und 14:00 bis 16:00
45 Wochenstunden, mit Mittagessen06:45 bis 16:30 (max. 9 Stunden täglich)

Der Morgen in der Einrichtung beginnt mit der Bringphase von 6.45 bis 9.00 Uhr. Bis 8.00 Uhr werden alle ankommenden Kinder in der Wolken- und Sternengruppe von den pädagogischen Fachkräften betreut. Danach gehen die Kinder in ihre eigene Gruppe. Ab 9.00 Uhr findet das Freispiel in der jeweiligen Gruppe statt. Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit, z. B. auch die Turnhalle und den Flur zu nutzen sowie Kinder in anderen Gruppen zu besuchen. Darüber hinaus finden wöchentlich Bewegungs- und Gestaltungsangebote, Vorschulerziehung und hauswirtschaftliche Angebote statt. Einmal in der Woche haben die Kinder die Möglichkeit, an der Kindersprechstunde teilzunehmen.

Täglich bereiten die pädagogischen Fachkräfte mit den Kindern ein gemeinsames Frühstück vor.  Im Café Nimmersatt haben die Kinder bis 10:30 Uhr die Möglichkeit,  gemeinsam mit anderen Kindern zu frühstücken.

Die Kinder mit einer wöchentlichen Betreuungszeit von 25 Stunden werden in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr abgeholt. Die Tagesstätten- und Blockkinder essen um 12.00 Uhr in ihrer Gruppe zu Mittag. Nach dem Mittagessen werden die Kinder bis 14.00 Uhr in ihren Gruppen betreut. Um 14.00 Uhr werden die Blockkinder abgeholt. Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr können die Wiederkehrer (35 Wochenstunden, geteilt) zum Spielen in die Einrichtung zurück kommen. Die Tagesstättenkinder haben die Möglichkeit, bis 16.30 Uhr betreut zu werden.


Unser Bild vom Kind

Wir nehmen das einzelne Kind so an wie es ist - mit seinen Stärken und Schwächen!

Grundsätze der Arbeit

Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, d. h. es geht in der pädagogischen Arbeit um die weitere Entwicklung seiner emotionalen, motorisch-sensorischen, kognitiven, sozialen und sprachlichen Potentiale. Hierbei wird der individuelle Entwicklungsstand berücksichtigt und in erster Linie mit seinen Stärken gearbeitet, um den Aufbau seines Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens zu unterstützen. Nach dem Rollenverständnis der Einrichtung ist die Aufgabe der päd. Fachkräfte, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und zu fördern - gemäß dem Leitsatz „Hilf mir es selbst zu tun" (Montessori). Dabei ist es für die Kindertageseinrichtung als familienergänzende Einrichtung selbstverständlich, den Erziehungsauftrag im ständigen Kontakt mit dem Elternhaus umzusetzen.

Erziehungsziele

Jedes Kind ist einzigartig und ein eigenständiges Individuum, das mit seinen Stärken, Schwächen, Interessen, Ressourcen, besonderen Bedürfnissen und Gefühlen im Mittelpunkt steht. Somit steht die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes an erster Stelle. Die sollen die motorische, sensorischen, emotionale, kognitive, kreative, soziale und ästhetische Entwicklung des Kindes ganzheitlich fördern.

Bildung

Bildung verstehen die städtischen Einrichtungen gemäß der Bildungsvereinbahrung des Landes NRW als einen ganzheitlichen Prozess, bei dem die Selbstbildungsprozesse des Kindes im Mittelpunkt stehen: „Bildung umfasst nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten. Vielmehr geht es darum, Kinder in allen ihnen möglichen, insbesondere in den sensorischen, motorischen, emotionalen, ästhetischen, kognitiven, sprachlichen und mathematischen Entwicklungsbereichen zu begleiten, zu fördern und herauszufordern. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist Grundlage jeden Bildungsprozesses.




Unser pädagogischer Ansatz

Der teiloffene Ansatz

Die Kindertageseinrichtung Vollmersbusch arbeitet nach dem teiloffenen Ansatz, da die Kinder zunächst einen sicheren Rahmen in ihrer Gruppe und feste Bezugspersonen benötigen. Im Hinblick auf die pädagogische Arbeit haben alle Gruppen der Einrichtung die gleiche Zielsetzung. Trotzdem arbeitet jede Gruppe individuell entsprechend der jeweiligen Gruppensituation. Darüber hinaus gibt es Angebote, die für alle Kinder offen sind. Hierfür schafft das Team - entsprechend der aktuellen Interessen und Bedürfnisse - Lebens- bzw. Spielräume innerhalb und außerhalb der Einrichtung. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Gruppen zu besuchen, um Freundschaften und Spielgruppen zu gründen. Das Kind löst sich so aus der Gruppe, um sich auf Neues einzulassen. So erweitert es seinen Erfahrungsbereich.

Der situative Ansatz

Kinder lernen zunächst vorwiegend erfahrungs- und handlungsbezogen. Emotionale Prozesse, aktuelle Bedürfnisse und Spontanität der Kinder sowie Aufforderungscharakter des Materials und der Angebote spielen beim Lernen eine wichtige Rolle. Das Vorgehen nach diesem Ansatz bedeutet, an den Interessen des Kindes bzw. der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Themen flexibel sowie zeit- und lebensnah einzugehen. Die Kinder haben so die Möglichkeit, vorhandenes Wissen mit einzubringen und ihr Wissen entsprechend zu erweitern. Dadurch können konkrete Situationen, die die Kinder in der Einrichtung oder in ihrem Umfeld erleben, besser berücksichtigt werden: positiv oder negativ erlebte Ereignisse wie Geburt, Feiern, Urlaub, Trennung und Tod, die im häuslichen Bereich des Kindes stattfinden und seine Befindlichkeit beeinflussen, werden im Gruppenalltag aufgegriffen und spielerisch durch differenzierte Methoden bearbeitet.




Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit & unsere Ziele

Integration

Integration in einer Kindertageseinrichtung bedeutet, dass unterschiedliche Kinder, gleich ihrer Herkunft, Hautfarbe, Kultur, Gesundheit oder Behinderung gemeinsam betreut werden. Die integrative Erziehung schafft im Rahmen einer ganzheitlichen Förderung vielfältige Begegnungs- und Erfahrungsmöglichkeiten zwischen Kindern mit Behinderungen und Kindern ohne Behinderungen. Eltern mit einem Kind mit Behinderung oder Beeinträchtigung wünschen sich eine wohnortnahe Betreuung ihres Kindes, um dem Kind und der Familie auch am Nachmittag soziale Kontakte zu ermöglichen.

Ziele

Vorrangiges Ziel der integrativen Arbeit ist es, nicht die Beeinträchtigung in den Mittelpunkt zu stellen, sondern den Lebens- und Erfahrungsraum jeden Kindes so zu gestalten, dass es sich im Rahmen seiner Möglichkeiten in unserer Gemeinschaft willkommen fühlt.

Die Kinder sollen...

  •  von nicht behinderten Kindern profitieren,
  •  Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickeln,
  •  Zugehörigkeitsgefühl entwickeln,
  •  sich als ein Teil einer Gemeinschaft erfahren,
  •  eigene Grenzen erkennen,
  •  erfahren, dass diese Grenzen akzeptiert und toleriert werden,
  •  ermutigt werden, ihren Alltag selbstständig zu meistern.

 

Sprache

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt"

Beim Aufbau ihrer sprachlichen Fähigkeiten helfen den Kindern sowohl eine intensive Kommunikation mit den pädagogischen Fachkräften als auch der sprachliche Austausch der Kinder untereinander während des Spiels. Unterstützend kommen Fingerspiele, Bilderbuchbetrachtungen, Spiele usw. zur Sprachförderung hinzu.


Unter 3 (U3) Pädagogik

In der U3 Gruppe werden in der Gruppenform l Kinder betreut, die bis zum 31.10. das 2. Lebensjahr vollendet haben und in der Gruppenform ll Kinder im Alter von 4 Monaten bis 3 Jahren.

Das einzelne Kind, seine Bedürfnisse und individuellen Entwicklungsschritte stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die kindlichen Bedürfnisse in diesem Alter sind insbesondere Zuwendung und Zuneigung, Verlässlichkeit und Sicherheit, Geborgenheit und Schutz sowie Wiederholung und Orientierung an festen Abläufen.

 

Tagesablauf der Mondgruppe

In der Bringphase werden die Kinder durch die Eltern an die pädagogischen Fachkräfte übergeben. Das Freispiel findet für die Kinder unter direkter Aufsicht statt. Die Spielbereiche und das Spielmaterial können von den Kindern frei gewählt werden. Sie können mit den verschiedenen Materialien experimentieren und forschen. Neben dem Freispiel finden auch angeleitete Angebote für die Gesamt- oder Kleingruppe statt.


Um 9:15 Uhr frühstücken die Kinder gemeinsam. Hierbei erhalten sie die nötigte Begleitung. Mit dem Mittagessen beginnen die Kinder gemeinsam um 11:15 Uhr. Sie haben nach dem Mittagessen die Möglichkeit, sich in einem separaten Schlafraum auszuruhen. Je nach dem individuellen Bedürfnis des Kindes steht auch im gesamten Tagesverlauf ein Rückzugsraum zur Verfügung. Um 14 Uhr - nach dem Mittagschlaf - werden die Kinder (35 Wochenstunden im Block) abgeholt. Die Tagesstättenkinder (45 Wochenstunden) erhalten nach der Ruhephase in ihrer Gruppe einen Snack. Im Anschluss daran werden die Kinder in ihrer Gruppe betreut. Hierbei ist immer eine Bezugsfachkraft anwesend.

 




Kooperationspartner

Es gibt Kooperationen mit verschiedenen Institutionen, um die Eltern und Kindern bestmöglich zu unterstützen.

  •  Stadt Menden (Sauerland), Abteilung Jugend und Familie
  •  Caritas Verband e. V. Iserlohn
  •  Jugendbildungsstätte Kluse
  •  Kreisgesundheitsamt
  •  Frühförderstelle der Lebenshilfe e. V.
  •  Familiäre Kindertagespflege - SKFM
  •  Praxis Interaktiv Marita Heib
  •  Gemeinschaftsgrundschule Platte-Heide
  •  Sportverein VFL Platte-Heide
  •  Städtische Musikschule Menden
  •  Integrationsbeauftragte der Stadt Menden
  •  Altenhilfeeinrichtung "Jochen Klepper Haus"
  •  Katholische Erwachsenen- und Familienbildung - KEFB

 


Elternarbeit

Erziehungspartnerschaft bedeutet, dass sich Eltern und pädagogische Fachkräfte als gleichberechtigte Partner über das Verhalten, die Entwicklung und die Erziehung des Kindes zwischen Familien und Kindertageseinrichtung austauschen. Darüber hinaus versteht die Einrichtung unter Erziehungspartnerschaft das Bemühen, sich im Interesse des Kindes über Erziehungsziele und -methoden abzustimmen, den Erziehungsprozess gemeinsam zu gestalten und sich wechselseitig zu ergänzen und zu unterstützen. Somit kann Kontinuität zwischen beiden Lebensbereichen gewährleistet und die kindliche Entwicklung am besten unterstützend gefördert werden. Vertrauen zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ist dabei eine wichtige Grundlage der Arbeit. Durch den offenen Umgang miteinander kann ein Austausch zwischen Fachkraft und Eltern auch bei Problemen, z. B. auffälligem Verhalten von Kindern, veränderten Lebenssituationen usw. stattfinden. So ist es im Team möglich, besser auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und den Eltern entsprechende Unterstützung oder Anlaufstellen zu bieten. Unser gemeinsames Ziel ist es, zum Wohle des Kindes zu handeln. Durch Elternabende, Elterngespräche, gewählte Elternvertreter und Elternbriefe wird unsere Arbeit für die Eltern transparent gemacht.


Wir kommen den Familien entgegen!

Wir bilden zusammen mit dem evangelischen Kiindergarten Paul-Gerhardt und dem katholischen Kindergarten St. Marien das Familienzentrum Platte-Heide.

Gemeinsam bieten wir für die Familien des Stadtteils West verschiedene Angebote an.

 

Regelmäßige Angebote:

  • Offene Sprechstunde (Beratungsangebot für Familien durch einen Mitarbeiter der Caritas-Beratungsstelle)
  • Stadtteilcafé (einmal im Monat)
  • Treffen der Tagespflegepersonen (montags von 9:00 - 11:30 Uhr)