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Hexenverfolgung in Menden

In den vier Jahren zwischen 1628 und 1632 wurden in Menden mehr als 100 Menschen als Hexe oder Hexer hingerichtet - eine sehr kurze aber besonders heftige Ausprägung der europaweiten Hexenverfolgung. In der Führung werden Hintergründe und Verlauf der Mendener Hexenverfolgung an den "47 Hexenschreinen", einer Installation der Künstlerinnen Ulla Brockfeld und Dagmar Müller, veranschaulicht und besprochen. Als künstlerisches Gedächtnis an eines der schlimmsten Kapitel der Mendener Stadtgeschichte fertigten sie 47 schwarze Tonschreine, die sich auf 47 noch erhaltene Hexenprotokolle aus der Zeit beziehen, füllten sie mit Erinnerungsstücken und erzählen so vom Schicksal der Angeklagten und unschuldig Hingerichteten. Der Poenigeturm wird in der Führung in seiner Bedeutung als mittelalterlicher Wehrturm und frühneuzeitliches Gefängnis erfahrbar gemacht.

Dauer: 60 Minuten