Breitband - Internetversorgung Menden

Breitbandversorgung in Menden

Der Versorgungsgrad in Menden liegt teilweise deutlich über dem Landesdurchschnitt. Bei der Betrachtung höherer Bandbreiten (16 Mbit/s, 50 Mbit/s) zeigt sich noch Nachholbedarf.

Bei Ihnen ist noch kein DSL oder schnelles Internet verfügbar?

Dann teilen Sie bitte Ihren Bedarf nach schnellem Internet der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) mit. Ihre Angaben werden bei der Versorgungsplanung der Region berücksichtigt.

Die TKG hat die Aufgabe, für die Versorgung von schlecht oder unversorgten Ortschaften und/oder Gewerbegebieten in den beteiligten Landkreisen sowie in angrenzenden Kommunen benachbarter Kreise zu sorgen. Ihr gehören der Hochsauerlandkreis, die Kreise Olpe, Soest und Siegen-Wittgenstein und der Märkische Kreis als Gesellschafter an.

Kosten

Die Werbung verspricht schnelle Internetzugänge für wenig Geld - allerdings nur bei vorhandener Infrastruktur. Aus einem Artikel der Fachzeitschrift c't:
Meist scheitert der Ausbau am Geld. Die Telekommunikations-Unternehmen rechnen mit spitzem Stift aus, wie viel sie investieren müssten und wie viel sie einnehmen könnten, wenn sie einen Ort ans Breitbandnetz anschließen. Wenn sie dabei Verluste machen, rühren sie keinen Finger. Wenigstens können sie nach Prüfung des Einzelfalls auf Heller und Pfennig benennen, wie groß die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke ist. Der Betrag liegt oft im unteren sechsstelligen Bereich, seine genaue Höhe hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Es könnte ganz einfach sein: Man müsste nur ein wenig Geld lockermachen, dann rücken die TK-Unternehmen aus und schließen die Lücke, so die Wunschvorstellung vieler Betroffener. Das ist aber zu kurz gedacht: Die öffentliche Hand darf einem Privatunternehmen für den Ausbau von dessen Infrastruktur nicht so ohne Weiteres öffentliche Mittel in die Hand drücken. Beim Straßenbau erhält die Gemeinde ja am Ende die Straße, das Glasfaserkabel aber gehört anschließend einem TK-Unternehmen. Ein solches Vorgehen verstößt unter Umständen gegen europäisches Beihilferecht. Quelle: Urs Mansmann: Alle schnell ans Netz, c't Magazin online unter heise.de/-1035211
Die unbequeme Wahrheit ist: Die Kosten für die Bereitstellung schneller Internetzugänge tragen die Bürger/innen und Unternehmen im Zweifel selbst.