"Trisonanzen" vereint drei künstlerische Positionen zu Menden

Neue Sonderausstellung der Kooperative Kunst KK22 im Museum Poenigeturm ab 05.06.2026

Die Museen der Stadt Menden um Museumsleiter Marius Stiehler freuen sich sehr, mit »Trisonanzen« eine neue Sonderausstellung im Museum Poenigeturm ankündigen zu dürfen. Zur feierlichen Eröffnung der Gruppenausstellung der Mendener Künstlerinnen und Künstler Sonja Heller, Jeannette Obst und Anno Weihs laden die Museen Menden am Freitag, 05.06.2026 um 19.00 Uhr herzlich ein (Turmstraße, 58706 Menden). Die Ausstellung reiht sich zugleich in das Rahmenprogramm zum diesjährigen Stadtjubiläum »750 Jahre Stadt Menden« ein.

Vereint im Künstlerkollektiv »Kooperative Kunst KK22«, beziehen Sonja Heller, Jeanette Obst und Anno Weihs in drei eigens für den Poenigeturm geschaffenen Installationen Position zur Mendener Stadtgeschichte, die eine einzigartige Raumerfahrung bieten:

Sonja Heller - »Nuncii - Die Boten«

Sonja Heller schickt in ihrer Rauminstallation »Nuncii - Die Boten« 152 Schwalben aus Steinpapier als erzählerische Brücke zwischen Damals und Heute durch Raum und Zeit. Angefangen im Jahr 1274, überfliegen die papierenen Boten eine Zeitspanne von 750 Jahren, ehe sie im Hier und Heute landen. 

Jeannette Obst - »Hotel der 1.000 Sterne«

Unter dem Titel »Hotel der 1.000 Sterne« erinnert die Videoinstallation von Jeannette Obst an die zeitweise Unterbringung von obdachlosen Familien im Poenigeturm, als dieser Ende des 19. Jahrhunderts weder Fenster noch ein Dach hatte. Zugleich wird die zunehmende Zahl wohnungsloser Menschen in Menden in den Fokus gerückt, die, ebenso wie die Familien in früheren Zeiten, heutzutage auch »kein Dach über dem Kopf« haben. 

Anno Weihs - »Der Stadt lauschen«

»Der Stadt lauschen« lässt Anno Weihs in seiner elektroakustischen Klanginstallation. Seine Komposition aus »unerhörten«, digitalen Klängen fängt akustische Fragmente der Stadt und ihrer Menschen ein.

Anmeldung für Ausstellungseröffnung ab sofort möglich

Eröffnet wird die Ausstellung »Trisonanzen« am Freitag, 05.06.2026 um 19.00 Uhr mit einem Grußwort und einer Einführung von Jutta Törnig-Struck, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Menden. Im Anschluss stehen die Künstlerinnen und Künstler Sonja Heller, Jeannette Obst und Anno Weihs für austauschende Gespräche gerne zur Verfügung. 

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist für die Ausstellungseröffnung eine Voranmeldung bis spätestens Mittwoch, 03.06.2026 unter Tel. 02373 903-8770 zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums auf Gut Rödinghausen oder jederzeit per Mail an museum@menden.de erforderlich. Die Ausstellungseröffnung fällt zusammen mit dem Mendener Abendmarkt mit Late Night Shopping. 

Die Ausstellung kann bis zum 22.11.2026 an jedem ersten und dritten* Samstag im Monat in der Zeit von 12.00-13.00 Uhr eintrittsfrei besucht werden (* in Anwesenheit einer Künstlerin bzw. eines Künstlers von »KK22«). Begleitend dazu sollen Führungen mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern angeboten werden; entsprechende Termine sind bereits in Planung und können zeitnah der Presse entnommen werden. Aufgrund der historischen Bausubstanz ist der Poenigeturm nicht barrierefrei. Ebenso empfiehlt sich aufgrund des kühlen Raumklimas warme Kleidung.

Qualitätsinitiative der Museen Menden schreitet weiter voran

Die Ausstellung ist zugleich ein weiteres Beispiel für die von Museumsleiter Marius Stiehler ausgerufene Qualitätsinitiative, die die öffentliche Wahrnehmung und inhaltliche Präsentation der vier städtischen Museen (Gut Rödinghausen mit Industriemuseum, Museum für Stadt- und Kulturgeschichte, Schmarotzerhaus, Poenigeturm) stärken möchte. Wechselnde Sonderausstellungen möchten neue Perspektiven auf die Mendener Stadt- und Kulturgeschichte und lokale Kunstpositionen eröffnen. Wie zuletzt im Museum für Stadt- und Kulturgeschichte, das im neueingerichteten Ausstellungskabinett nach den »Fotografien von Sinti und Roma« von Dirk Vogel (07.03.-02.05.2026) aktuell die Ausstellung »mendenverliebt - Love Stories aus 750 Jahren« (08.05.-08.07.2026) zeigt, erfährt nun auch das Museum Poenigeturm mit der Präsentation einer neuen Sonderausstellung einen wichtigen Impuls in seiner Nutzung. 

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